AmCham Germany: Transatlantische Partnerschaft nach wie vor stark

‚America first‘ – protektionistisch und abgeschottet – ist dauerhaft nicht zum Vorteil der Amerikaner

Eine Woche nach der Amtseinführung von US-Präsident Trump betont Bernhard Mattes, Präsident der American Chamber of Commerce in Germany, in seiner Neujahrsansprache den Wert der transatlantischen Partnerschaft. Die USA profitiere seit Jahrzehnten vom internationalen Handel und einem offenen Wirtschaftsklima. Die transatlantische Partnerschaft sei bei aller Kontinuität ein lebendiges, sich ständig weiter entwickelndes, vielschichtiges Unterfangen, für die es gilt, sich kontinuierlich stark zu machen.

Einseitiges Voranstellen der eigenen Interessen Amerikas sei nicht förderlich für eine positive Weiterentwicklung der globalisierten Weltwirtschaft und auch langfristig nicht die US-Wirtschaft. Mattes erklärt: „Auch die US-Wirtschaft hängt von globalen Märkten ab und lebt nicht allein von der Binnennachfrage. Protektionistische Maßnahmen sind im Zeitalter der Globalisierung keine Lösung."

Die USA sind der größte Abnehmer deutscher Exporte. Rund 3.500 deutsche Tochtergesellschaften sichern mehr als 620.000 US-Arbeitsplätze. Umgekehrt weist Deutschland die höchste Konzentration amerikanischer Investitionen in Europa auf. Etwa 2.200 Firmen mit amerikanischem Kapital beschäftigen mehr als 600.000 Arbeitnehmer in Deutschland.

Die American Chamber of Commerce in Germany (Amerikanische Handelskammer in Deutschland, kurz AmCham Germany) hat den Dialog mit der neuen US-Regierung bereits angestoßen. Der auch unabhängig von Präsident Trump stattfindende Wandel der transatlantischen Beziehungen darf nicht als Ende der transatlantischen Partnerschaft verstanden werden. AmCham Germany versteht sich mit ihrem breiten globalen Netzwerk als Kommunikationsbrücke zu Investoren und Entscheidungsträgern in den Vereinigten Staaten. Die Förderung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen steht im Vordergrund.

Heute Abend findet der Neujahrsempfang von AmCham Germany in Frankfurt am Main statt. Grußworte halten Friedrich Merz, Chairman, Atlantik-Brücke, und Bernhard Mattes, Präsident, AmCham Germany. Erwartet werden rund 300 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Medien.

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