Fresenius erhöht nach gutem zweitem Quartal die Umsatzprognose

Basierend auf der guten Entwicklung im 1. Halbjahr 2019 sowie guten Aussichten für das restliche Geschäftsjahr erhöht Fresenius den Ausblick des Konzernumsatzwachstums. Der Konzernumsatz soll nun währungsbereinigt um 4 bis 7% steigen, zuvor wurden 3 bis 6% erwartet. Im Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 sind die Umsatzbeiträge sowie die erwartete Ergebnisbelastung von NxStage berücksichtigt.

Fresenius erwartet, dass der Verschuldungsgrad zum Jahresende 2019 um das obere Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2.5x bis 3.0x liegen wird. Diese Erwartung beinhaltet die Akquisition von NxStage, die im Jahr 2019 ~30 Basispunkte beiträgt, und exkludiert IFRS 16-Effekte.

6% währungsbereinigter Umsatzanstieg
Der Konzernumsatz lag bei 8.761 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von -18 Mio. EUR. Der Konzernumsatz auf vergleichbarer Basis stieg um 8% (währungsbereinigt: 6%) auf 8.779 Mio. EUR (2. Quartal 2018: 8.124 Mio. EUR). Das organische Wachstum betrug 5%. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1% zum Umsatzanstieg bei. Im 1. Halbjahr 2019 lag der Konzernumsatz bei 17.256 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von -40 Mio. EUR. Der Konzernumsatz auf vergleichbarer Basis stieg um 8% (währungsbereinigt: 6%) auf 17.296 Mio. EUR (1. Halbjahr 2018: 15.994 Mio. EUR). Das organische Wachstum betrug 5%. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1% zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2%. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

Währungsbereinigtes Konzernergebnis
Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen betrug 1.703 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von 242 Mio. EUR. Der Konzern-EBITDA auf vergleichbarer Basis sank um 2% (währungsbereinigt: -5%) auf 1.461 Mio. EUR (2. Quartal 2018: 1.495 Mio. EUR). Im 1. Halbjahr 2019 betrug der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen 3.404 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von 462 Mio. EUR. Der Konzern-EBITDA auf vergleichbarer Basis erhöhte sich um 2% (währungsbereinigt: -1%) auf 2.942 Mio. EUR (1. Halbjahr 2018: 2.889 Mio. EUR).

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen betrug 1.118 Mio.

EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von 37 Mio. EUR. Der Konzern-EBIT auf vergleichbarer Basis fiel um 5% (währungsbereinigt: -7%) auf 1.081 Mio. EUR (2. Quartal 2018: 1.135 Mio. EUR). Die EBIT-Marge auf vergleichbarer Basis sank auf 12,3% (2. Quartal 2018: 14,0%). Signifikant dazu beigetragen haben eine Reduzierung der dem ESCO-Programm zugeordneten Patienten und eine sinkende Kosteneinsparungsrate, basierend auf aktuellen Berichten zu vorherigen Programmjahren („ESCO-Effekt“). Der berichtete Konzern-EBIT lag bei 1.118 Mio. EUR. Im 1. Halbjahr 2019 betrug der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen 2.248 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von 56 Mio. EUR. Der Konzern-EBIT auf vergleichbarer Basis lag auf dem Vorjahresniveau (währungsbereinigt:  3%) bei 2.192 Mio. EUR (1. Halbjahr 2018: 2.185 Mio. EUR). Die EBIT-Marge auf vergleichbarer Basis betrug 12,7% (1. Halbjahr 2018: 13,7%). Der berichtete Konzern-EBIT lag bei 2.233 Mio. EUR.

Im 1. Halbjahr 2019 betrug das Konzernergebnis vor Sondereinflüssen 928 Mio. EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von -17 Mio. EUR. Das Konzernergebnis auf vergleichbarer Basis stieg um 2% (währungsbereinigt: 0%) auf 945 Mio. EUR (1. Halbjahr 2018: 924 Mio. EUR). Das berichtete Konzernergebnis betrug 924 Mio. EUR. Im 1. Halbjahr 2019 betrug das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen 1,67 EUR inklusive eines IFRS 16-Effekts von -0,03 EUR. Das Ergebnis je Aktie auf vergleichbarer Basis stieg um 2% (währungsbereinigt: 0%) auf 1,70 EUR (1. Halbjahr 2018: 1,66 EUR). Das berichtete Ergebnis je Aktie betrug 1,66 EUR.

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
2019 ist für Fresenius ein Jahr der Investitionen. Das Unternehmen macht gute Fortschritte in allen Investitionsinitiativen. Diese sind darauf ausgerichtet, nachhaltiges Wachstum zu sichern. Der Konzern investierte 565 Mio. EUR in Sachanlagen (2. Quartal 2018: 451 Mio. EUR). Dies entspricht 6% vom Umsatz. Im 1. Halbjahr 2019 investierte man 1.006 Mio. EUR in Sachanlagen (1. Halbjahr 2018: 831 Mio. EUR). Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken. Dies entspricht 6% vom Umsatz.

Das Akquisitionsvolumen betrug 234 Mio. EUR (2. Quartal 2018: 194 Mio. EUR) und beinhaltet u.a. die Akquisition von Clínica Medellín in Kolumbien durch Fresenius Helios. Das Akquisitionsvolumen im 1. Halbjahr 2019 betrug 2.157 Mio. EUR (1. Halbjahr 2018: 386 Mio. EUR) und war von der NxStage-Akquisition geprägt.

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