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Fresenius rechnet nicht mehr damit, die Mittelfristziele für 2020 zu erreichen

08.12.2018 -

Fresenius rechnet aufgrund der aktuellen und der erwarteten Geschäftsentwicklung für 2019 mit einem organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Konzernergebnis 2019 wird jedoch auf gleichem Niveau wie 2018 erwartet. Das Unternehmen arbeitet derzeit an Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung mit dem Ziel einer Verbesserung dieser Erwartungen.

Für das kommende Geschäftsjahr geht Fresenius Medical Care derzeit von einem soliden Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis und einem vergleichbaren Konzernergebnis in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018 aus.

Vor dem Hintergrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 startet Fresenius Kabi von einer anspruchsvollen Basis in das Jahr 2019. In grundsätzlicher Erwartung einer Entspannung der Arzneimittelknappheit in Nordamerika und bedeutender Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Portfolios erwartet Fresenius Kabi ein organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen sowie ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.

Fresenius Helios erwartet ein organisches Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei wird das Krankenhausgeschäft in Spanien stärker wachsen als in Deutschland. Für das EBIT rechnet Fresenius Helios mit einem Rückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Das im mittleren einstelligen Bereich erwartete EBIT-Wachstum des spanischen Krankenhausgeschäfts wird die Effekte aus regulatorischen Veränderungen im Deutschlandgeschäft nicht ausgleichen können. Fresenius Helios hat bereits Schritte unternommen, um sich auf die veränderten Bedingungen einzustellen.

Auf Basis der derzeitigen Erwartungen für die Geschäftsjahre 2018 und 2019 rechnet Fresenius nicht mehr damit, die anspruchsvollen Mittelfristziele für 2020 zu erreichen.

Ab 2020 erwartet Fresenius ein nachhaltiges organisches Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich. Für das Konzernergebnis rechnet das Unternehmen mit einem etwas stärkeren organischen Wachstum als beim Umsatz. Mit Erreichen des Breakeven des Biosimilars-Geschäfts von Fresenius Kabi erwartet man eine Beschleunigung des Konzern-Ergebniswachstums. Im Gegensatz zu den vorherigen Mittelfristzielen berücksichtigen diese Erwartungen keine Effekte kleiner und mittelgroßer Akquisitionen.

Die bedeutenden Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie in die Weiterentwicklung des Geschäfts in den Jahren 2017 und 2018 sollen 2019 noch einmal gesteigert werden, um die Basis für das weitere mittelfristige Wachstum zu stärken. Mit diesen Investitionen unterstreicht Fresenius sein Vertrauen in nachhaltiges und dynamisches Wachstum seiner Unternehmensbereiche und deren Märkte.

Vorstandsvorsitzender Stephan Sturm sagte: „Wir bleiben sehr zuversichtlich für den mittel- und langfristigen Wachstumskurs von Fresenius. In den letzten zwei Jahren haben wir unser Geschäftsportfolio weiterentwickelt. Das spiegelt sich in unseren jetzt formulierten Erwartungen wider. Übernahmen sind darin noch nicht enthalten, bleiben indes auch in Zukunft ein wesentlicher Treiber unseres Wachstums. Gestärkt durch wichtige Investitionen, die wir im nächsten Jahr vorhaben, wird Fresenius für das nächste Jahrzehnt noch besser positioniert sein.“

Die aktuellen Erwartungen berücksichtigen die Akquisition von NxStage durch Fresenius Medical Care. Effekte im Zusammenhang mit Akorn sind nicht berücksichtigt. In den mittelfristigen Erwartungen sind Beiträge kleiner bis mittlerer Akquisitionen nicht enthalten. Fresenius wird indes seine Strategie der selektiven Akquisitionen weiter fortsetzen, um das organische Wachstum zu ergänzen.

Für das Geschäftsjahr 2018 wird Fresenius, im Einklang mit seiner Dividendenpolitik, seinen Aktionären eine Erhöhung der Dividende entsprechend dem Ergebniswachstum vorschlagen. Das Unternehmen strebt auch für das Geschäftsjahr 2019 eine Erhöhung der Dividende an.

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