Lanxess beschließt Aktienrückkauf und stärkt Pensionsvermögen

Der Vorstand des Spezialchemie-Konzerns Lanxess hat beschlossen, die von der Hauptversammlung am 20. Mai 2016 erteilte Ermächtigung auszuüben und eigene Aktien zu einem Kaufpreis von bis zu 200 Mio. EUR (ohne Nebenkosten) über die Börse zu erwerben. Auf Basis des derzeitigen Kursniveaus (Stand: 9. Januar 2019) wären dies rund 4,9% des Grundkapitals und entspräche rund 4,5 Mio. eigenen Aktien.

Der Aktienrückkauf soll frühestens am 14. Januar 2019 beginnen und spätestens am 31. Dezember 2019 abgeschlossen sein. Die Aktien sollen eingezogen werden. „Mit dem Aktienrückkauf schaffen wir gerade im derzeit herausfordernden Kapitalmarkt Werte für unsere Anteilseigner", sagte Finanzvorstand Michael Pontzen.

Darüber hinaus hat das Unternehmen sein deutsches Pensionsvermögen um 200 Mio. EUR aufgestockt. Die Pensionsrückstellungen betrugen zum Ende des dritten Quartals 2018 1,247 Mrd. EUR. Diese reduzieren sich nun entsprechend. Der konzernweite Ausfinanzierungsgrad der Pensionsverbindlichkeiten erhöht sich damit von rund 49% auf etwa 58%.

„Die betriebliche Altersversorgung ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Mit der Stärkung des Pensionsvermögens leisten wir jetzt einen wesentlichen Beitrag für ihre Zukunftssicherheit“, so Pontzen.

Die Mittel für beide Transaktionen stammen aus dem Erlös des Verkaufs des verbliebenen 50%-Anteils am Kautschukunternehmen Arlanxeo an Saudi Aramco, der Lanxess rund 1,4 Mrd. EUR einbrachte.

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