Tesa mit stabiler Entwicklung

Tesa hat 2015 eine stabile Entwicklung gezeigt. Der Umsatz stieg nominal um 5,9% (wechselkursbereinigt + 0,3%) auf 1.139,6 Mio. EUR (Vorjahr 1.076,3 Mio. EUR). Das betriebliche Ergebnis (EBIT) vor Sondereffekten erreichte 191,2 Mio. EUR. Dies entspricht einer Umsatzrendite auf EBIT-Basis vor Sondereffekten von 16,8% (Vorjahr 17,0%). Sowohl im Direkt- als auch im Handelsgeschäft in Europa und Amerika erzielte Tesa Umsatzzuwächse. Sehr positiv entwickelte sich das in den USA, insbesondere mit Klebebändern für den Automobilbereich. Eine verhaltene Entwicklung verzeichnete demgegenüber die Region Asien, vor allem aufgrund von Rückgängen im Projektgeschäft mit der Elektronikindustrie.

„2015 war ein stabiles Jahr für Tesa, sowohl Umsatz als auch Ergebnis lagen auf dem hohen Niveau des Vorjahres“, sagte Vorstandsvorsitzender Dr. Robert Gereke auf der heutigen Presskonferenz in Norderstedt bei Hamburg. „Das Geschäft in Asien blieb deutlich unter unseren Erwartungen, wir konnten den Rückgang jedoch durch eine positive Entwicklung in den anderen Märkten auffangen. Dies belegt, dass wir richtig aufgestellt sind und auch schwierige Marktbedingungen bewältigen können.“

Investitionen unterstützen zukünftiges Wachstum, Umzug abgeschlossen
Zum weiteren Ausbau der technologischen Kompetenz und zur Sicherung des zukünftigen Wachstums hat das Unternehmen wichtige Investitionsprojekte konsequent fortgeführt. So ging im chinesischen Werk eine zusätzliche, hochmoderne Kaschieranlage zur Produktion von Schaumstoff-Klebebändern in Betrieb. Die Produkte sind für die regionale Elektronik-, Automobil- und Solarindustrie bestimmt.

Das Unternehmen hat die Umzüge des Headquarters sowie des Technologie- und Forschungszentrums in den neu erbauten Standort nahe dem Hamburger Flughafen bis zum Jahresende 2015 plangemäß abgeschlossen. Im Januar 2016 wurde der Standort offiziell eingeweiht. Damit sind die rund 1000 Mitarbeiter der drei zentralen Unternehmensbereiche nun an einem Ort vereint. Dazu Dr. Robert Gereke: „Wir haben ein modernes und angenehmes Arbeitsumfeld geschaffen, das Kommunikation und Zusammenarbeit verbessert und uns ausreichend Raum für künftiges Wachstum bietet.“ Mit 160 Mio.

EUR ist der Neubau das bisher größte Investitionsprojekt in der Unternehmensgeschichte. Konzernweit stieg die Mitarbeiterzahl leicht auf 4.109 (Vorjahr 4.081).

Die bekannten geopolitischen Risiken und ihre Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung werden das Geschäft auch 2016 beeinflussen. In Europa dürfte sich der stabile Entwicklungstrend fortsetzen, wobei sich die nach wie vor ungelösten politisch-wirtschaftlichen Konflikte sowie die Budgetsituation in Russland aufgrund der Ölpreisentwicklung negativ auf die Märkte, insbesondere in Osteuropa, auswirken könnten. Die anhaltende Erholung der Volkswirtschaften Südeuropas dürfte die Entwicklung im Distributions- und Endkundengeschäft positiv beeinflussen.

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