Dollar-Anstieg drückt Gewinn von Eli Lilly

Der stärkere Dollar setzt dem US-Pharmakonzern Eli Lilly immer schwerer zu. Der Nettogewinn brach deswegen im ersten Quartal um 27% auf 529,5 Mio. USD ein, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz sank um rund 1% auf 4,64 Mrd. USD, im Auslandsgeschäft fiel er sogar um 12% auf 2,4 Mrd. USD. Hintergrund ist, dass der Kursanstieg des Greenbacks die Produkte von Eli Lilly außerhalb der USA verteuert und die Rendite der dortigen Umsätze bei der Umrechnung in Dollar schmälert. Zudem leidet der Konzern unter dem Ablauf des Patentschutzes wichtiger Medikamente. Bereits im vierten Quartal war der Gewinn um gut 40% gefallen.

Positiv wirkte sich allerdings die 5,4 Mrd. USD schwere Übernahme der Tiermedizin-Sparte des Schweizer Rivalen Novartis aus. Ein kräftiges Umsatzplus hier führte dazu, dass der bereinigte Quartalsgewinn von 87 Cent je Aktie die Analystenerwartungen deutlich übertraf.

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