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Merck baut neues Life-Science-Forschungszentrum in Darmstadt

Bau ist Teil des 1,5 Mrd.-EUR-Investitionsprogramms von Merck in Darmstadt bis 2025

26.04.2024 - Merck investiert mehr als 300 Mio. EUR in ein neues Forschungszentrum an seinem Unternehmenssitz in Darmstadt. Im „Advanced Research Center“ wird der Unternehmensbereich Life Science unter anderem an Lösungen zur Herstellung von Antikörpern, mRNA-Anwendungen und weiteren Produkten für die biotechnologische Produktion forschen. Ab Anfang 2027 soll es Platz für rund 550 Mitarbeitende bieten.

Merck hat gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz den Grundstein für das Gebäude gelegt. Der Neubau ist Teil eines Investitionsprogramms in den Standort Darmstadt: Bis 2025 investiert Merck hier rund 1,5 Mrd. EUR.

Bundeskanzler Olaf Scholz: „Investitionen, wie die von Merck hier am Stammsitz Darmstadt, sind ökonomisch, medizinisch und wissenschaftlich außerordentlich sinnvoll. Sie sind ein Bekenntnis zu Deutschland als starkem Pharma-, Industrie- und Forschungsstandort und zeigen die Stärke der Biowissenschaften. All das belegt, dass wir mit den Änderungen, die wir vorgenommen haben, um der Pharma- und Biotechbranche bessere Rahmenbedingungen zu bieten, auf dem richtigen Weg sind. Diesen Weg wird die Bundesregierung konsequent weiterbeschreiten.“

„Mit dieser strategischen Investition stärken wir die führende Position von Merck bei Schlüsseltechnologien für die Entwicklung und Herstellung neuartiger Arzneimittel“, sagte Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck. „Als ein weltweit führender Anbieter von Life-Science-Technologien investieren wir weiter in Forschung und Entwicklung ‚Made in Germany‘. Wir ermöglichen so wissenschaftlichen Fortschritt, der Millionen von Patienten und Kunden rund um die Welt zugutekommt.“

Das Advanced Research Center bündelt die Forschung an Schlüsseltechnologien des Unternehmensbereichs Life Science von Merck. Dazu gehören beispielsweise Rohstoffe und Verfahren für die Erforschung und Herstellung von Antikörpern, rekombinanten Proteinen oder viralen Vektoren. Das Unternehmen forscht auch an Zellkulturmedien und Hilfsmitteln für die Formulierung und Aufreinigung von Medikamenten sowie an digitalen Referenzmaterialien. Außerdem entwickeln die Forschenden die analytische Chromatographie weiter. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Trennung, Identifizierung und Quantifizierung von chemischen Substanzen in einer Messprobe. Auch die Forschung entlang der mRNA-Wertschöpfungskette wird hier beheimatet sein.

Mit dem Advanced Research Center unterstützt Merck seine Kunden in Europa und weltweit dabei, Lösungen für entscheidende medizinische Herausforderungen zu finden: Antikörper und rekombinante Proteine kommen unter anderem bei der Behandlung von Krebs, Autoimmunerkrankungen und Infektionskrankheiten zum Einsatz. Virale Vektoren finden vor allem Anwendung in der Gentherapie und in Impfstoffen. mRNA wird zurzeit hauptsächlich als Impfstoff und gegen Krebs erforscht. Die Forschung zu diesen Therapien entwickelt sich sehr schnell und eröffnet kontinuierlich neue Anwendungsmöglichkeiten. Allein im Bereich mRNA laufen aktuell weltweit mehr als 740 klinische Studien.

Das künftige Forschungszentrum ermöglicht auf rund 18.000 m2 die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit in einer offenen, hochmodernen Arbeitsumgebung. Das Unternehmen plant einen nahezu CO2-neutralen Forschungsbetrieb. Die Energieversorgung basiert auf Photovoltaik, Geothermie und Wärmepumpen-Technologie. Auch die speziell gestalteten Fassaden und begrünten Dächer tragen zu einem geringen Energieverbrauch und einem verbesserten Mikroklima bei. Für das Gebäude wird eine Gold-Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen angestrebt.

Der Standort Darmstadt ist eines der wichtigsten Zentren von Merck für die Forschung und Entwicklung von Life-Science-Technologien: In den nächsten zehn Jahren soll rund ein Fünftel des Umsatzes mit neuen Produkten des Unternehmensbereichs Life Science von hier kommen. Weltweit hat Merck seit 2020 Investitionen von insgesamt mehr als 2 Mrd. EUR in den Unternehmensbereich angekündigt. Ziel ist es, die Kapazitäten und Fähigkeiten von Life Science zu erweitern, um der weltweit steigenden Nachfrage nach Arzneimitteln gerecht zu werden.

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