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OE-A baut Aktivitäten in Japan aus

04.02.2014 -

Mit einem Arbeitsgruppentreffen in Tokyo hat die OE-A ihren Dialog mit Japera als Schlüsselorganisation in Japan begonnen. Mitglieder aus aller Welt haben sich über den aktuellen Stand der Technik im Bereich organischer und gedruckter Elektronik ausgetauscht.

Vor weit über tausend Jahren druckte man in Fernost mit einfachen Stempeln aus Holz erstmals Farbe auf Papier. In Europa wurde der Buchdruck im Mittelalter bekannt. Früher entwickelten sich die Verfahren eher unabhängig voneinander. Heute bringen sich Europa, Asien und Amerika gegenseitig auf den neuen Stand der Technik. Möglich macht das die OE-A (Organic and Printed Electronics Association), eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau).

Gemeinsam mit der japanischen Vereinigung Japera (Japan Advanced Printed Electronics Technology Research Association) hat sie ein Arbeitsgruppentreffen in Asien organisiert.

Über 60 Teilnehmer aus der ganzen Welt sind dafür Ende Januar in Tokyo zusammengekommen. „Das ist ein tolles Zeichen für die internationale Zusammenarbeit der jungen Industrie", sagt Dr. Stephan Kirchmeyer, Vorstandsvorsitzender der OE-A und Leiter der Business Unit Functional Coatings bei Heraeus Precious Metals. Dank des offenen Dialogs mit Japera habe man in diesen Gesprächen wertvolle Erkenntnisse erlangen können, zum Beispiel über Entscheidungsprozesse in japanischen Firmen und Organisationen sowie über unterschiedliche Entwicklungsziele.

Beim Besuch des Druckmuseums der Firma Toppan in der japanischen Hauptstadt wurden die OE-A-Mitglieder auch an die Anfänge der Drucktechnik in Asien erinnert. Die Verfahren sind zwar alt, aber dennoch Grundlage dessen, was heute möglich ist: Die Industrie der organischen und gedruckten Elektronik druckt elektronische Schaltungen auf flexible Folien, sie druckt Solarzellen, Sensoren, organische LEDs (OLEDs) und Displays aller Art.