Mobiles Arbeiten mit System

Mobiles Arbeiten hat etwa in der Chemieindustrie eine hohe und weiter wachsende Bedeutung. Human Machine Interface (HMI), digita

  • Zur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFIDReader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet. © Bartec GmbHZur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFIDReader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet. © Bartec GmbH
  • Zur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFIDReader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet. © Bartec GmbH
  • IT-Benutzerfreundlichkeit auch im Ex-Bereich: Alle mobilen Geräte von Bartec lassen sich auf  Basis von Windows- und Android-Betriebssystemen intuitiv bedienen. © Bartec GmbH
  • Mirko Lampe,  Bartec

Mobiles Arbeiten hat etwa in der Chemieindustrie eine hohe und weiter wachsende Bedeutung. Human Machine Interface (HMI), digitale I/O-Systeme, Handscanner, mobile Computer, Tablet-PCs, Kamerasysteme und Smartphones von Bartec bilden ein durchgängiges Lösungsportfolio; gängige Softwareapplikationen und das ergonomische Design sorgen für eine intuitive und sichere Bedienung.

In absehbarer Zeit werden in Schlüsselbranchen zahlreiche erfahrene Fachkräfte in den Ruhestand gehen; zugleich fehlt es an qualifiziertem Nachwuchs, der die Lücken schließen kann. Die Folge: Weniger Mitarbeiter müssen ein gleiches oder sogar höheres Arbeitspen­sum bewältigen. Eine mühelose und sorgfältige elektronische Gewinnung und Dokumentation von Daten ist daher von hoher Relevanz; sie sind auf diese Weise zuverlässig zur Auswertung oder Weiterverarbeitung nutzbar. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Bewahrung von Erfahrungswissen.
Die zuverlässige Kommunikation zwischen virtuellen und physischen Geräten und eine rasche Aufnahme, Übermittlung und Verarbeitung von Prozessdaten sind essenziell. Industrie Internet der Dinge (IIoT), Aufnahme und Weitergabe großer Datenmengen, zentrale Datenanalyse, Industrie-4.0-Produktindividualisierung und die Integration der Geräte in bestehende, nicht selten sehr komplexe Geschäftsprozesse von Kunden und Partnern sind weitere zu beachtende Faktoren.

Mobil macht unabhängig
Die Vorteile bei der Nutzung mobiler Kontrollgeräte liegen auf der Hand – branchenübergreifend. Etwa aus Sicherheitsgründen: Personenschutz-Funktionen bspw. setzen im Ernstfall einen automatischen Notruf an die Notfall- bzw. Rettungsdienste ab – gerade in emissionsgefährdeten Bereichen von eminenter Bedeutung.
Und auch diese grundsätzlichen Vorzüge sprechen für mobile Geräte:

  • Zeitersparnis bei der Datenaufnahme und durch digitalisierte Prozessabläufe sowie zugleich eine signifikante Senkung der Fehlerquote, da Mitarbeiter nicht mehr mechanisch und damit physisch bei Messungen und Kontrollen eingreifen müssen,
  • rasche Entscheidungsfindung durch direkte Kommunikationsmöglichkeiten,
  • Erhöhung der Effizienz von Mitarbeitereinsätzen durch höhere Flexibilität vor Ort und insgesamt eine Verbesserung der Zusammenarbeit in einem global agierenden und organisierten Setting ohne standortbezogene Funktionseinschränkungen.
  • Verfügbarkeit von verlässlichen Informationen erhöht die Sicherheit, ebenso die Übersicht über vorhandene Daten – die Grundvoraussetzung für jede erfolgreiche Entscheidungsfindung.

Eine einheitliche Geräteplattform ermöglicht einen unkomplizierten Informationsaustausch im Ex- und Non-Ex-Bereich unabhängig von den eingesetzten Geräten.

Bartec entwickelt derartige Plattformen gemeinsam mit System­integratoren weltweit kundenspezifisch und individuell anpassbar. Aus einem einheitlichen Gerätedesign und dem Einsatz einer einheitlichen Software-Lösung über einen kompletten Industriebereich oder in einem Unternehmen resultieren deutlich reduzierte Schulungsbedarfe und -kosten.
Bartec bietet Systemlösungen für den Einsatz in Zone 0, 1 und 2/Class I, Division 1 und 2, wobei der weltweite Einsatz der Geräte durch umfassende Zertifizierungen gewährleistet ist. Falls für einzelne Länder keine Zulassungen bestehen sollten, findet Bartec gemeinsam mit seinen Kunden eine Lösung für lokale Zertifizierungen. Zudem sind kundenspezifische Entwicklungen und Individualisierungen auf Kundenwunsch möglich wie bspw. bei dem Agile Industrie-Tablet-PC-System.

Nutzerfreundlichkeit klassischer IT-Tools
Der tägliche Einsatz in anspruchsvollen Umgebungen und bei extremer Witterung stellt gerade im Ex-Bereich hohe Anforderungen an Leistungsfähigkeit und Bedienerkomfort dort genutzter Geräte: Sie müssen hohen und extremen physischen Belastungen wie Stürzen, Schlägen, Staub oder Einflüssen durch Flüssigkeiten standhalten.
Agile X Modelle bieten Durchgängigkeit über mehrere Zonen und Divisions (Div) hinweg und sind durch globale Zertifizierungen das weltweit professionellste und leistungsfähigste 10“-Tablet-PC-System für den Ex-Bereich: Agile X IS ist zur Nutzung in Zone 1/Div 1, Agile X für Zone 2/Div 2 freigegeben. Das Agile Tablet- PC ist für raue Umgebungen des Non-Ex-Bereichs optimiert.
Die Tablets können mit verschiedenen Windows 64-Bit-Betriebssystemen ausgestattet werden; eine integrierte Barcode-Scan-Erfassung erweitert Einsatzmöglichkeiten und Komfort zusätzlich. Der Akku ist austauschbar; bei Agile X IS sogar im Ex-Bereich. Das ist nicht nur komfortabel, sondern erhöht auch den Bedienkomfort und die Leistungsfähigkeit. Das durchgehend gleiche Tastenlayout am Gerät ist übersichtlich, das Display ist dank optischen Bondings und robustem Gorilla Glas für hervorragende Nutzbarkeit im Außenbereich bei Tageslicht und Nässe ausgelegt. Agile X verfügt zudem über Staubschutz (Zone 22/Class II, III Div 2).
Das eng mit Kunden abgestimmte und bei Tablet-PCs einmalige Tragesystem zeichnet sich durch seine einfache Handhabung und seinen zusätzlichen Nutzen wie bspw. den integrierten Kick-Stand oder den gleichzeitigen Gebrauch der Docking-Station aus, was – ebenfalls einmalig – die Verwendung mit allen Geräten aus der Agile-Tablet-PC Serie zulässt. Die integrierten Bügel sichern die Handhabung und die schraubbare Befestigung am Gehäuse­boden ermöglicht eine sehr stabile Aufstellung.
Die Datenaufnahme und -verarbeitung kann durch die eingebaute Scan Engine, den internen oder externen RFID-Reader sowie durch spezielle, eigens entwickelte Erweiterungsmodule – oder einfach durch die integrierten Kameras erfolgen.
Fernzugriff auf Unternehmensdaten ist durch das zusätzliche 4G/LTE Modul und WLan-WiFi möglich; auf diese Weise können technische Daten oder Arbeitsanweisungen abgerufen sowie unternehmenseigene Datenbanken und das Dokumentenmanagement genutzt werden. Das Agile-System bietet die größte Zubehörvielfalt im Ex-Bereich bei Tablet-PCs. Kundenspezifische Anpassungen sind möglich, z. B. durch den Einsatz eines Zusatz-Moduls zur Nutzung des HART Kommunikationsprotokolls, das die Konfiguration, Parametrierung, das Auslesen und Messen von HART-Geräten im Ex-Bereich bis Zone 1/Div 1 ermöglicht.

Zum Beispiel: Prozessvisualisierung im Ex-Bereich
Die sichere Prozessführung verfahrenstechnischer Anlagen ist grundlegende Voraussetzung für gleichbleibende Produktqualität. Das für die zustandsbasierte Prozesssteuerung und Prozessführung entwickelte Mobile Operations Concept von Siemens ermöglicht dezentrale Überwachung und komfortable Bedienung derartiger Anlagen und des Anlagenequipments. In Verbindung mit der Nutzung des von Siemens entwickelten Prozessleitsystems Simatic PCS7 lassen sich Produktionsprozesse durchgängig automatisieren.
Siemens hat sich nach einer intensiven Testphase für das standardmäßig nach Atex, IE-CEx und UL Class zertifizierte ­Agile-Tablet-PC-System als Hardware entschieden. Siemens überzeugten die bedarfsgerechten Erweiterungsmöglichkeiten, darunter Add-on-Module und verschiedene Anschlussoptionen. Zur eindeutigen Anlagenidentifizierung verfügt das Agile X über einen rückseitigen RFIDReader. Hält der Operator das Mobilgerät nahe genug an den Transponder, wird die Teilanlage eindeutig identifiziert und automatisch das korrekte Prozessbild aufgeschaltet – das ist sicher und effizient und trägt wirkungsvoll zur Verhinderung von Fehlbedienungen bei.

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Telefon: 07931/597-0
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