Optimierung in der globalen Prozessindustrie

Yokogawa ist Sponsor der 79. NAMUR-Hauptsitzung

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Für Unternehmen wird es unverzichtbar, ihre Prozesse und Abläufe global zu steuern und zu optimieren – zum Beispiel durch die Integration unterschiedlicher Geschäftsvorgänge, die Expansion in Wachstumsmärkte und die Erweiterung der bestehenden Wertschöpfungsketten über regionale Grenzen und Branchen hinweg.

Mehr Effizienz und Flexibilität der Produktionsbetriebe sind notwendig, um die steigenden Kundenanforderungen, z.B. nach zunehmend spezifizierten Produkten, zu erfüllen. Eine „kundenindividuelle Massenproduktion“ ist gefragt, d.h. die Herstellung von Spezialprodukten zu den gleichen Kosten und in der gleichen Geschwindigkeit wie bei der regulären Massenproduktion. Diesen Themen widmet sich die 79. NAMUR-Hauptsitzung am 10. und 11. November 2016 in Bad Neuenahr.

Fachkompetenzen bündeln

Die europäischen Unternehmen der Prozessindustrie nutzen die Chancen, die technologische Innovationen und nachhaltiger Wachstum bieten, indem sie ihre Geschäftstätigkeiten immer weiter globalisieren. Mit ihrer Umstellung auf neue Produktionsbereiche stärken die Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig zeigt der Markt bereits seit zehn Jahren den deutlichen Trend von Rohchemikalien hin zu Spezialchemikalien.

Höhere Flexibilisierung und damit zunehmende Komplexität des Geschäftsumfelds erfordern zwingend neue Technologien und Hightech-Strategien; sie werden z.B. im Rahmen der Initiative Industrie 4.0 und durch Partnerschaften zwischen der Industrie, der Regierung und der akademischen Welt in F&E bereits gefördert. Ungeachtet regionaler oder branchenspezifischer Unterschiede müssen Unternehmen und andere Organisationen in der Lage sein, ihre jeweiligen Technologien und Fachkompetenzen zu bündeln und produktiv zusammenzuarbeiten.

Zusammenarbeit nutzen

Basierend auf diesen Herausforderungen führt die NAMUR ihre diesjährige Hauptsitzung unter dem Motto „Lösungen zur Optimierung in der globalen Prozessindustrie” durch. Sponsor des Kongresses ist Yokogawa; das Unternehmen wird den Teilnehmern seine Plattformprodukte und Dienstleistungslösungen vorstellen.

Dr. Andreas Helget, Geschäftsführer Yokogawa Deutschland, erklärt dazu: „Wir verlassen uns nicht einfach auf unsere Kreativität und Innovationskraft; wir beziehen ganz im Sinne unseres Unternehmensslogans „Co-innovating tomorrow“ unsere Kunden, Partner und wissenschaftliche Einrichtungen bei der Entwicklung optimaler Lösungen mit ein.“

In einem Plenarvortrag wird Yokogawa die Möglichkeiten der Zusammenarbeit darstellen und aktuelle Entwicklungen des Unternehmens vorstellen. Schwerpunkte sind dabei

  • moderne Automatisierungsplattform-Produkte, die sichere und flexible Betriebsabläufe und eine hohe Verfügbarkeit sicherstellen
  • Prozessoptimierungslösungen, die stabile und hocheffiziente Produktionsabläufe gewährleisten
  • Dienstleistungen, die Lücken zwischen Versorgungsketten und Regionen schließen.

Operational Excellence erreichen

Die Frage nach der Erreichbarkeit der Overall Equipment Effectiveness (OEE) wurde bereits auf der NAMUR Hauptsitzung 2015 gestellt. Dazu müssen die Verfügbarkeit von Ressourcen, die gesamte Produktionsmenge und die Qualität der Produktion optimiert werden. Alle drei Faktoren werden durch die Automatisierung beeinflusst, ohne die weder die Verfahrens- und Anlagensicherheit noch die Prozessverbesserung – immer in Zusammenarbeit mit Prozessexperten - möglich ist. Bei vielen Applikationen lassen sich, wie Martin Zeller von Bayer CropScience bei seinem Abschlussvortrag auf der Hauptsitzung 2015 zeigte, durch Verbesserung der Regelstrategie mit Advanced Process Control (APC) und durch datenbasierte statistische Analysen erhebliche Optimierungspotenziale heben.

Kompatibilität garantieren

Besonderes Interesse wird auf der NAMUR Hauptsitzung 2016 deshalb auch das Flaggschiffprodukt von Yokogawa, das integrierte Prozess- und Produktionsleitsystem Centum VP, wecken. Hauptkomponenten des Systems sind die Human Interface Stations (HIS), die als Bedien- u. Beobachtungsstation für die Anlagenfahrer in einer zentralen Leitstelle dienen, sowie die prozessnahen Komponenten (Field Control Stations, FCS) zur Automatisierung des Anlagenbetriebs selbst.

Das kürzlich weiterentwickelte System zeichnet sich durch vier technische Neuerungen aus: 

  • Erweiterte Bedienbarkeit mit flexiblen Entscheidungsmöglichkeiten für die Anlagenbediener
  • Smart Engineering: die neue Engineering-Plattform sorgt für Sicherheit und Effizienz
  • Agilität des Systems: Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Erweiterbarkeit bei Anlagenmodernisierung oder -ausbau und bei Änderungen der Anlagenfahrweise oder des Geschäftskonzeptes
  • Nachhaltigkeit des Anlagenbetriebs soll durch die optimale Systemleistung über den gesamten Lebenszyklus der Anlage hinweg gesichert werden.

Bei allen Weiterentwicklungen von Centum wird die uneingeschränkte Rückwärtskompatibilität mit allen Hauptkomponenten früherer Versionen angestrebt. Dazu gehört auch die Kompatibilität mit vorhandenen Schaltschränken, Anschlussleisten und Kabeln von Feldinstrumenten.                                                                                                                           

Plant Performance und Modularisierung

In ihren Plenarvorträgen wird die NAMUR die Themen „Plant Performance“, „NAMUR Open Architecture“ und „Remote Operation“ ansprechen, in denen auf die Anforderungen und Entwicklungen aus der Sicht der Anwender eingegangen wird. In zahlreichen Workshops werden Themen wie „Industrie 4.0“, „Funktionale Sicherheit“, „PLS Schnittstellen“‚ „Smart Maintenance“ und andere diskutiert.

Eine Podiumsdiskussion zum Thema „Modularisierung“ und weitere Plenarvorträge u.a. zur Verbesserung der Verfügbarkeit und zu Data Mining runden das Programm der NAMUR Hauptsitzung 2016 ab.

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