Für 9 von 10 Führungskräften der Fortune-500-Unternehmen stellen Anlagenausfälle ein großes Problem dar

Bei 94% der Fortune-500-Unternehmen wird das Risiko eines kritischen Anlagenausfalls als großes Problem gesehen, bei 84% gilt dies auch für einen Cyberangriff auf industrielle Steuerungssysteme.

Dies ergab eine neue Umfrage, an der 200 Führungskräfte teilnahmen, die in ihrem Unternehmen für den Anlagenbetrieb oder die Anlagenrisiken verantwortlich sind. Die Umfrage wurde von FM Global, einem der weltweit größten Industriesachversicherer, in Auftrag gegeben. Alle Teilnehmenden waren bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde USD beschäftigt, 75% bei Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 5 Mrd. USD.

Der Einschätzung von 43% der Umfrageteilnehmer zufolge sind die Anlagenausfallrisiken in den letzten fünf Jahren gestiegen. Im Gegensatz dazu gaben nur 29% an, diese Risiken seien in diesem Zeitraum zurückgegangen.

Bei Anlagenausfällen steht viel auf dem Spiel: 75% der Umfrageteilnehmer prognostizierten, es würde mindestens einige Monate dauern, bis ihr Unternehmen sich finanziell von den Folgen eines Ausfalls kritischer Anlagen erholt habe. 14% unter ihnen gaben sogar an, die Erholung würde Jahre dauern.

Die Umfrageteilnehmer erwarten im Fall eines kritischen Anlagenausfalls verschiedene negative Folgen:
•             54% erwarten eine Abnahme des Umsatzes/der Einkünfte
•             51% erwarten kritischere Prüfungen seitens Investoren
•             50% erwarten Probleme mit der Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien
•             48% erwarten eine Schädigung der Marke/des Rufs
•             46% erwarten, dass sie Bestellungen nicht erfüllen können, was zu einem Verlust an Marktanteilen führen würde
•             39% erwarten einen fallenden Aktienkurs
•             29% erwarten Personalabbau und/oder den Verlust von Schlüsselmitarbeiter

„Die Bedrohung durch Anlagenausfälle lastet schwer auf Führungskräften – zu Recht“, so Malcolm Roberts, Executive Vice President bei FM Global.

„Eine robuste wirtschaftliche Lage, Personalfluktuation bei technischen Fachkräften und immer raffinierter vorgehende Cyberkriminelle sind Gründe dafür, dass alle Unternehmen jetzt ihre möglichen Schwächen unter die Lupe nehmen sollten.“

FM Global unterstützt Unternehmen mit einem Ansatz der technischen Schadenverhütung beim Risikomanagement im Bereich kritische Anlagen, darunter Kessel und andere große Maschinen, und im Bereich von Cyberangriffen auf industrielle Steuerungssysteme. 

Die Umfrage wurde von FM Global in Auftrag gegeben und von der Engine Group, einem führenden Marktforschungsunternehmen, durchgeführt. Sie basiert auf den Antworten von 200 Führungskräften aus dem September 2019, die bei Unternehmen mit Sitz in Nordamerika und Umsätzen von über einer Milliarde USD unternehmensweit für den Anlagenbetrieb oder die Anlagenrisiken verantwortlich sind. Die meisten Umfrageteilnehmer sind bei Fortune-500-Organisationen einer Reihe verschiedener Branchen beschäftigt.

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