22.06.2017
ThemenStrategie

Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation unterstützt Unternehmen

Im August 2016 haben sechzehn deutsche Unternehmen den wachsenden Bedrohungen für die Cybersicherheit der Wirtschaft den Kampf angesagt. Anlässlich der konstituierenden Fachbeiratssitzung der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation (DCSO) kamen CIOs führender deutscher Unternehmen sowie Vertreter von Bundesbehörden und Forschungsinstituten in Berlin zusammen. Ziel der Zusammenarbeit: Ein intensiver und vertrauensvoller Austausch zu allen Herausforderungen der Cybersicherheit und mehr Schlagkraft in der Abwehr von Bedrohungen aus dem Netz.

Dem Fachbeirat der DCSO gehören u.a. Bayer, BASF, BMW, Daimler, E.ON, Kuka, Siemens, Thyssenkrupp und Volkswagen an. Außerdem sind das Bundesministerium des Innern, der Bundesverband der Deutschen Industrie, das Digital Society Institute der ESMT Berlin sowie das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) Mitglieder im Fachbeirat. Zum Vorsitzenden des Fachbeirats wurde Daniel Hartert von Bayer gewählt.

Die DCSO wurde bereits im November 2015 als Gemeinschaftsunternehmen von Allianz, BASF, Bayer und Volkswagen gegründet und hat die Aufgabe, die Spitzenunternehmen der deutschen Wirtschaft bei der Cyber-Sicherheit robuster zu machen. Dazu bietet die DCSO eigens entwickelte Dienstleistungen an, die von den IT-Sicherheitsteams der Kundenunternehmen in Anspruch genommen werden können.

Gemeinsam mehr Cyber-Sicherheit erreichen

„Cybersicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Denn die Bedrohungslage wird zunehmend komplexer und anspruchsvoller. Das kann die vernetzte Wirtschaft künftig gemeinsam viel effizienter und effektiver bewältigen“, ist Martin Wülfert überzeugt und erklärt: „Die DCSO bündelt Wissen, technische Analysen sowie Abwehrkompetenzen und stellt sie allen Kunden zur Verfügung.“

Ein Team von IT-Sicherheitsexperten der DCSO unterstützt die Unternehmen mit eigens entwickelten Lösungen und Beratungsleistungen in den Bereichen Bedrohungserkennung und -­abwehr (Threat Intelligence), Erkennung von sicherheitsrelevanten Ereignissen und ihre Behebung (Incident Detection & Response Services) sowie Governance, Risk & Compliance Management (GRC) an.

Außerdem evaluiert die DCSO im Auftrag ihrer Kunden als herstellerunabhängiger Dienstleister am Markt verfügbare Sicherheitslösungen und -technologien.

Die DCSO verfolgt das Prinzip „Optimieren durch Teilen“. Das bedeutet, dass operative Erkenntnisse über Cyber-Gefahren und ihre Bekämpfung von den Kunden an die DCSO zurückgespielt und von ihr in anonymisierter Form automatisch an alle Kunden verteilt werden. So entsteht eine selbstverstärkende Rückkopplung, die für alle Unternehmen zu mehr Sicherheit führt.

„Bayer ist Mitinitiator der DCSO, weil eine höhere Cyber-Sicherheit neue Wege erfordert und im Interesse aller Unternehmen ist“, erläutert Daniel Hartert. „Die Mitglieder des Fachbeirats kennen die vielfältigen Herausforderungen der stetig wachsenden Cyber-Bedrohungen aus ihrem eigenen Umfeld. Umso effektiver ist es, offen miteinander zu sprechen und von der Entwicklung gemeinsamer Abwehrstrategien zu profitieren. Da die DCSO unabhängig von Technologieanbietern agiert und Gewinne in Forschung und Entwicklung reinvestiert werden, entsteht ein echter Mehrwert für alle beteiligten Unternehmen.“

Kontaktieren

DCSO Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH
Rosenthaler Str. 40
10178 Berlin
Telefon: +49 30 726219-0

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