Lanxess investiert 15 Mio. € in Glasfaser-Werk in Antwerpen

Lanxess investiert 15 Mio.€ in sein Glasfaser-Werk im Antwerpener Hafen. Für den Spezialchemie-Konzern sind Glasfasern ein wichtiges Zwischenprodukt für die Herstellung seiner Hochleistungs-Kunststoffe. Mit der Erweiterung steigt die jährliche Produktionskapazität für Glasfasern von aktuell rund 60.000 t um 10%. Das gab das Unternehmen im Rahmen eines Lanxess -Tags der Hightech-Kunststoffe in Belgien bekannt. Mit dem Investment werden in der Glasfaser-Produktion beide Schmelzöfen ersetzt.  „Das Geschäft mit Hightech-Kunststoffen ist ein wichtiger Wachstumstreiber für Lanxess. Der steigende Bedarf nach moderner Mobilität und eine erhöhten Nachfrage aus der Elektro- und Elektronikindustrie eröffnen ein attraktives Marktpotenzial", sagte Lanxess -Vorstandsmitglied Werner Breuers. Die globale Nachfrage nach Hightech-Kunststoffen wird bis 2020 jedes Jahr voraussichtlich um rund 7 % steigen.

Erst vor kurzem hatte Lanxess ein Investitionsprojekt in Höhe von 35 Mio. für die Erweiterung der Produktion von Caprolactam, einem weiteren Kunststoff-Zwischenprodukt, in Antwerpen abgeschlossen. Durch die Erweiterung steigt die jährliche Produktionskapazität für Caprolactam von derzeit rund 200.000 t um 10%.
Lanxess hat in den vergangenen 18 Monaten eine Reihe von Investitionen in sein Hightech-Kunststoff-Produktionsnetzwerk umgesetzt. Mit der Erweiterung des Glasfaser-Werks steigen die Investitionen auf insgesamt rund 90 Mio.€. Der Lanxess -Geschäftsbereich Semi-Crystalline Products ist ein führender Anbieter von Hightech-Kunststoffen. Derzeit entstehen neue Compoundieranlagen in den USA und Asien. Die Kapazitäten bestehender Compoundieranlagen werden erweitert.

Das Herz der Hightech-Kunststoff-Produktion

„Die Investitionen in unsere Antwerpener Anlagen für Caprolactam und Glasfasern stärken unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter", sagte Michael Zobel, Leiter des Geschäftsbereichs Semi-Crystalline Products. „Mehr als die Hälfte der Glasfasern und des Caprolactam wird intern weiterverwendet. Die Wertschöpfungskette ist in hohem Maße rückwärtsintegriert und damit ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Geschäft.

Die Produktion dieser wichtigen Zwischenprodukte macht Antwerpen zum Herz des Hightech-Kunststoff-Geschäfts von Lanxess."

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