Novartis bleibt im dritten Quartal solide

Novartis erzielt im dritten Quartal solide Ergebnisse, wobei die Wachstumsprodukte den Verlust des Patents für Gleevec wettmachen.

Der Nettoumsatz belief sich im dritten Quartal auf 12,1 Mrd. USD (-1%, -1% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen von 5%n durch den negativen Einfluss der Generikakonkurrenz (-4%) und Preissenkungen (-2%) mehr als absorbiert. Die Wachstumsprodukte steuerten 4,3 Mrd. USD bzw. 36% zum Nettoumsatz bei und legten gegenüber dem Vorjahresquartal um 20% (USD) zu.

Das operative Ergebnis betrug 2,3 Mrd. USD (+2%, +1% kWk). Die Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses lagen mit 1,1 Mrd. USD (2015: 1,3 Mrd. USD) weitgehend auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das operative Kernergebnis betrug 3,4 Mrd. USD (-3%, -3% kWk). Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,6% zurück. Dies war vor allem auf Investitionen in Neueinführungen und in den Wachstumsplan für Alcon zurückzuführen, die durch Produktivitätssteigerungen teilweise wettgemacht wurden. Bei einem positiven Währungseffekt von 0,1% ergab sich ein Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge in US-Dollar um 0,5% auf 27,9% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn erreichte 1,9 Mrd. USD (+7%, +7% kWk) und stieg vor allem aufgrund des höheren Ertrags aus assoziierten Gesellschaften stärker als das operative Ergebnis.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf 0,81 USD (+8%, +8% kWk) und stieg aufgrund der reduzierten Anzahl ausstehender Aktien stärker als der Reingewinn.

Der Kernreingewinn betrug 2,9 Mrd. USD (-4%, -4% kWk) und folgte damit weitgehend der Entwicklung des operativen Kernergebnisses. Der Kerngewinn pro Aktie belief sich auf 1,23 USD (-3%, -3% kWk) und sank aufgrund der reduzierten Anzahl ausstehender Aktien weniger stark als der Kernreingewinn.

Der Free Cashflow lag bei 2,6 Mrd. USD (-7% USD), was einen Rückgang um 0,2 Mrd. USD gegenüber dem Vorjahresquartal darstellt. Dieser Rückgang beruhte auf höheren Nettoinvestitionen in immaterielle Vermögenswerte, vor allem infolge der Meilensteinzahlung für Ofatumumab, was die höheren Geldflüsse aus operativer Tätigkeit mehr als kompensierte.

CEO Joseph Jimenez dazu: "Novartis hat im dritten Quartal trotz Generikakonkurrenz für Gleevec in den USA solide Ergebnisse erzielt, die der starken Performance unserer Wachstumsprodukte zu verdanken sind.

Wir konnten Innovationen weiter vorantreiben und positive Daten aus unserer Pipeline zu LEE011 bei fortgeschrittenem Brustkrebs, zu BAF312 bei sekundär progredienter multipler Sklerose und zu AMG 334 bei episodischer Migräne vorlegen. Wir investieren weiter in die Zukunft, während wir dem Verlust der Exklusivrechte an Gleevec 2016 und 2017 gegensteuern."

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