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Bilfinger übernimmt von Fluor Teile der Stork-Gruppe

Übernahme von Industrieservicegeschäft in den Niederlanden und Belgien

07.09.2023 - Bilfinger hat eine Vereinbarung zum Erwerb von Teilen der Stork-Gruppe, einer Tochtergesellschaft der Fluor Corporation (USA), getroffen. Die Transaktion umfasst im Wesentlichen die operativen Einheiten in den Niederlanden und Belgien sowie einige Einheiten in Deutschland und in den USA mit insgesamt mehr als 2.700 festangestellten Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 500 Mio. EUR. Der Abschluss der Transaktion wird für die erste Jahreshälfte 2024 erwartet.

Die Akquisition entspricht der kommunizierten Strategie von Bilfinger, das Kerngeschäft in einem Markt zu stärken, in dem der Konzern bereits gut positioniert ist. Insbesondere in der Region Niederlande und Belgien stärkt die Transaktion die Marktpräsenz von Bilfinger und das Leistungsangebot für seine Kunden.

Darüber hinaus wird die Akquisition die Zahl der qualifizierten Fachkräfte erhöhen, insbesondere in Belgien und den Niederlanden, wo nach dem erfolgreichen Abschluss der Transaktion mehr als 4.600 Mitarbeiter beschäftigt sein werden. Die starken technischen Kompetenzen und die geografische Präsenz von Stork ergänzen sich mit denen von Bilfinger zu einem attraktiven Angebot, um Kunden in der Prozessindustrie bei der Verbesserung von Effizienz und Nachhaltigkeit zu unterstützen. Darüber hinaus erhält Bilfinger einen breiteren Kundenzugang.

„Mit dieser Akquisition setzen wir unsere Strategie wie ein Uhrwerk um und halten, was wir versprechen - das gilt auch für unsere M&A-Aktivitäten. Wir freuen uns darauf, unsere hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen aus Fluors Industrieservicegeschäft Stork nach dem Abschluss der Transaktion willkommen zu heißen,“ sagt Thomas Schulz, Vorstandsvorsitzender von Bilfinger.

„Diese Transaktion ist eine perfekte strategische Ergänzung, da sie die Marktposition von Bilfinger in Europa stärkt, einen hohen Mehrwert für unsere Kunden schafft und das profitable Wachstum des Konzerns vorantreibt. Dies ist im Interesse aller Aktionäre sowie Mitarbeiter und bestätigt unsere Mittelfristziele,“ so Thomas Schulz weiter.

Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden und der Konsultation der zuständigen Betriebsräte. Danach soll das Unternehmen bis Mitte 2025 vollständig in den Bilfinger-Konzern integriert werden. Eine reibungslose Integration wird durch die starke europäische Tradition beider Unternehmen, ihre herausragende Reputation im Markt und ihre hohen Standards in den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und Qualität (HSEQ) gewährleistet. Bilfinger wird die vereinte Belegschaft durch Investitionen in Aus- und Weiterbildung weiter stärken.

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