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Die aktuellen Gewinnes im ISC3 Innovationswettbewerb

01.12.2020 - Die Gewinner des ISC3Innovation Challenge 2019/2020 mit dem Schwerpunkt nachhaltiges Bauen und Wohnen stehen fest. Hauptgewinner des mit 25.000 € dotierten ISC3 Innovation Awards wurde Zila Works aus den USA.

Das Start-Up verwendet industriellen Hanf zur Herstellung von Plastikmaterialien.

Das Start-Up EcoAct Tanzania entwickelte eine energieeffiziente Extrusionsmethode für Plastikmaterialien, mit der gebrauchte Plastikverpackungsmaterialien in widerstandsfähige und langlebige Plastikbauteile transformiert werden können. Das brachte den mit 5.000 € dotierten Award in der neu geschaffenen Kategorie “Best Social Impact”.

Den ebenfalls mit 5.000 € dotierten Innovationspreis in der neu ausgelobten Kategorie “Best Regional Impact” gewann das ghanaische Start-up Ecovon. Sein Ziel ist, den zivilen Weltmarkt mit einer formaldehydfreien und bio-basierten umweltfreundlicheren Bauholzalternative zu bedienen.

In der Kategorie „Best Female Founders“ wurden gekürt:

  • Jessica Owusu-Boyeake und das Mesocarpe-Team aus Deutschland, die mit ihrer hauchdünnen “Salzkristallwand” eine aktive biologisch abbaubare Membran anbieten, welche die Raumluftqualität regulieren und Schad-, Schmutzstoffe und Bakterien aus der Luft filtern können,
  • Cristina Acuṅa Rougier und das IDEA-TEC Team aus Chile für ihr Styrofoam-Recycling-Verfahren, das der kosteneffizienten Produktion von Wandfarben dient, und
  • Lenka Mojau und das Mojau Innoventa-Team aus Südafrika mit ihrer Multi-Purpose Construction Product Lösung (MPCP), bei der es sich um ineinandergreifende Plastikbausteine für das Baugewerbe handelt.

In der letzten neu geschaffenen Kategorie wurde das in Jordanien ansässige Start-Up AKYAS als „Best Regionally Impactful, Out-Of-The-Box Solution“ ausgezeichnet. Das Start-Up entwickelt biologisch komplett abbaubare Multifunktionstaschen für den sanitären Gebrauch, deren Einsatz keinerlei zivile Sanitärstruktur vorsieht. Die Multifunktionstaschen eliminieren in Fäkalien enthaltene Pathogene und beugen so der Übertragung von Infektionskrankheiten in provisorischen Siedlungen vor.