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SGL Group schließt Werk in Narni/Italien

13.02.2014 -

Die SGL Group hat die Schließung ihres italienischen Graphitelektrodenwerks in Narni (Umbrien) und der dazugehörigen Administration in Lainate bekannt gegeben. Die Schließung ist Teil des Kostensenkungsprogramms SGL2015 und erfolgt im Rahmen der globalen Neuausrichtung des Unternehmens.

Der Markt für Graphitelektroden, die für das Recycling von Altstahl benötigt werden, ist insbesondere durch ungünstige Preisentwicklung und schwache Nachfrage unter Druck. In den kommenden Tagen werden mit den Gewerkschaften Gespräche über einen Sozialplan aufgenommen, und es wird mit der Abwicklung des Standorts begonnen, von der insgesamt ca. 120 Arbeitsplätze betroffen sind. Nach der bereits erfolgten Schließung des Graphitelektrodenwerks im kanadischen Lachute hat die SGL Group damit einen weiteren Schritt vollzogen, um ihre unternehmensweiten Kapazitäten zu optimieren, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und ihre Kostenposition zu sichern. Dabei wird im weltweiten Produktionsverbund der SGL Group auch während der Schließungsphase die hohe Qualität der SGL-Produkte und Dienstleistungen sichergestellt.

Die Umsetzung des im August 2013 gestarteten Kostensenkungsprogramms SGL2015 verläuft nach Plan. Das Unternehmen hat zahlreiche Maßnahmen zur weltweiten Straffung des Produktionsnetzwerkes und der Organisationsstruktur sowie der Optimierung des Portfolios angekündigt und diese in weiten Teilen bereits umgesetzt. Damit ist die SGL Group zuversichtlich, das avisierte Kosteneinsparziel von insgesamt etwa 150 Mio. € bis zum Ende des Jahres 2015 zu erreichen.