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Syngenta und Devgen vereinbaren Forschungspartnerschaft zur Insektenkontrolle

22.05.2012 -

Syngenta und Devgen haben die Unterzeichnung einer sechsjährigen globalen Lizenz- und Forschungsvereinbarung bekannt gegeben. Die Partnerschaft ermöglicht es Syngenta, die RNA-Interferenztechnologie (RNAi) in ihre Pflanzenschutz-Pipeline aufzunehmen. Die beiden Unternehmen werden gemeinsam neue biologische Lösungen zur Kontrolle von Schadinsekten entwickeln. Im Rahmen der Vereinbarung wird Syngenta sprühbare RNAi-basierte Pflanzenschutzprodukte entwickeln und kommerzialisieren, die von Devgen stammen. Devgen wird seine Forschungsaktivitäten dank finanzieller Unterstützung und Lizenzgebühren von Syngenta verstärken. Dazu gehören eine Vorauszahlung für den Technologiezugang in Höhe von 22 Mio. € sowie 4,8 Mio. € pro Jahr zur Forschungsfinanzierung für die Dauer der Vereinbarung. Devgen erhält von Syngenta Lizenzgebühren auf den Verkauf von entwickelten Produkten.„Wir freuen uns über die Vereinbarung dieser Forschungspartnerschaft mit Devgen.

Das Unternehmen verfügt über eine marktführende Position in der RNAi-Forschung und bewährte Fachkompetenz in der RNAi-basierten Bekämpfung von Schadinsekten", sagte Sandro Aruffo, Global Head of Research and Development. „Diese neuartige Technologie erweitert unser wachsendes Angebot an Lösungen zur biologischen Bekämpfung von Schadinsekten." „Mit Syngenta haben wir auf dem Gebiet der RNAi-Forschung ein führendes Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmen zum Partner. Diese Geschäftsbeziehung ermöglicht es Devgen, das Potenzial dieser interessanten Technologie für Sprühanwendungen zu erweitern und auszuschöpfen", sagte Thierry Bogaert, CEO von Devgen.
RNAi ist ein in allen Organismen natürlich vorkommender Prozess.

In der Landwirtschaft wird RNAi zur gezielten Kontrolle bestimmter Schädlinge entwickelt,wodurch wertvolle Kulturen geschützt werden können, ohne dass Nützlinge gefährdet sind. „Mit Syngenta haben wir auf dem Gebiet der RNAi-Forschung ein führendes Pflanzenschutz- und Saatgutunternehmen zum Partner. Diese Geschäftsbeziehung ermöglicht es Devgen, das Potenzial dieser interessanten Technologie für Sprühanwendungen zu erweitern und auszuschöpfen", sagte Thierry Bogaert, CEO von Devgen.