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Wirtschaftsverband Industrieservice (WVIS) meldet anhaltenden Optimismus der Branche

29.01.2014 -

Der Industrieservice ist weiter auf Erfolgskurs. Zwar haben die Eurokrise in Verbindung mit schwächelnden südeuropäischen Märkten und die Unsicherheit im deutschen Energiesektor 2012 auch in dieser dynamischen Branche Spuren hinterlassen, doch

blicken die Anbieter von Industrieserviceleistungen insgesamt positiv in die Zukunft. Wie der „Branchenmonitor 2013" des Wirtschaftsverbandes für Industrieservice (WVIS) zeigt, erreichten die Umsätze der industriellen Dienstleister in Deutschland und in Europa Vorjahresniveau. Damit blieb der Industrieservicemarkt in beiden Regionen zwar unter den Wachstumserwartungen der vorangegangenen Jahre, doch rechnen die Marktplayer allein für Deutschland mittelfristig wieder mit einem Anstieg von rund 3 %.
Weltweit nahmen die Umsätze im vergangenen Jahr um 3,3 % zu. Mittelfristig wird davon ausgegangen, dass der internationale Industrieservicemarkt deutlicher wächst als in Deutschland. Dabei versprechen gerade China, Indien, Russland und Nord- und Südamerika großes Wachstumspotenzial mit erwarteten Zuwachsraten von mehr als zehn Prozent. „Die Stimmung im Industrieservice ist von anhaltendem Optimismus geprägt", zeigt sich WVIS-Geschäftsführer Dr. Reinhard Maaß zufrieden. „Die Herausforderung für alle Unternehmen muss allerdings heißen, ihr internationales Engagement weiter zu forcieren."

Bedeutung industrieller Dienstleistungen wächst zunehmend
Gleichwohl bringt der aktuelle Branchenmonitor zutage, dass die Bedeutung des

Industrieservice in der Prozessindustrie - allen voran in der Chemieindustrie mit einem Anteil von 33 %, in Kraftwerken, in der Energie- und Umwelttechnik (27 %) sowie in der Petrochemie (23 %) - immer mehr steigt. Nachgefragt werden dabei nach wie vor insbesondere technische Reinigung, Isolierung und Gerüstbau, die zusammen auf einen Anteil von 37 % kommen, sowie Instandhaltung mit ihren typischen Aufgabenfeldern Wartung, Instandsetzung und Inspektion (34 %). Gerade diese Dienstleistungen der externen Profis sind der Garant für das reibungslose Funktionieren von industriellen Anlagen, Apparaten und Komponenten. Kundenunternehmen, so ein weiteres Ergebnis der jährlichen Verbands-Umfrage, präferieren flexible Services und Leistungen aus einem Haus. Zugleich haben industrielle Dienstleister Wettbewerbsvorteile, wenn sie neben umfassender Kompetenz auch Branchen-Know-how vorweisen können.
Die erneuerbaren Energien geraten ebenfalls zunehmend in den Fokus des Industrieservice. So wird speziell bei Windkraftanlagen wachsender Servicebedarf erwartet. „Unsere noch jungen Branche mit ihrem vielfältigen Aufgabengebiet überzeugt durch Leistungsfähigkeit und Lösungsorientierung", so Maaß. „Mit den erzielten Effizienzsteigerungen im Produktionsprozess und einer klaren Kostenoptimierung gelingt es den Spezialisten des Industrieservice immer wieder nachhaltig, den Kundenbedürfnissen Rechnung zu tragen."

Der seit 2010 erscheinende Branchenmonitor gibt Aufschluss über die Stimmungslage der Branche. Wachstumsprognosen, Umsatz- und Auftragsentwicklung, Dienstleistungsportfolio, Kundenanforderungen, Mitarbeiterentwicklung, Altersstruktur und Qualifizierung sowie der Bedarf an Aus- und Weiterbildungsangeboten werden repräsentativ bei allen Unternehmen abgefragt und ausgewertet, die im Industrieservice aktiv sind. Der Branchenmonitor des WVIS vermittelt so ein klares Bild vom wirtschaftlichen Umfeld in Deutschland und Europa, zeigt Märkte und Trends auf und macht die aktuelle Personalentwicklung im Industrieservice transparent. Beteiligt sind Unternehmen aller Größenordnungen.

 

Kontakt

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