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Boehringer strebt weitere Zulassung für Atemwegsmittel an

13.11.2013 -

Boehringer Ingelheim drängt in Europa mit seinem Atemwegsmittel Spiriva in ein lukratives Einsatzgebiet. Deutschlands zweitgrößter Pharmakonzern beantragte bei den zuständigen Behörden, das Mittel auch zur Behandlung von Asthma zuzulassen, wie das Familienunternehmen aus Ingelheim bei Mainz am Mittwoch mitteilte. Bislang ist das Medikament nur zur Behandlung von Raucherlunge zugelassen. Dennoch ist Spiriva bereits das umsatzstärkste Medikament von Boehringer Ingelheim - die weltweiten Erlöse beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 3,6 Mrd. €.

Asthma ist vor allem in den Industrieländern weit verbreitet. Schätzungen zufolge leiden weltweit zwischen 100 und 300 Millionen Menschen an der Krankheit. Boehringer Ingelheim stützte seinen Zulassungsantrag auf Ergebnisse eines Studienprogramms mit mehr als 4000 Patienten.