Anlagenbau & Prozesstechnik

Manufacturing Intelligence

Rockwell: Produktivität steigern mit MI

29.03.2011 -

Unter Manufacturing Intelligence versteht man das Sammeln von Echtzeitdaten aus der Produktion und deren anschließende Umwandlung in aussagefähige Informationen. Menschen auf sämtlichen Ebenen einer Organisation haben Zugang zu diesen Informationen und können sie nutzen, um schnelle und fundierte Entscheidungen zu treffen.

Im Laufe der Zeit sind bei vielen Unternehmen unterschiedliche, heterogene Datensysteme für die Produktion und den kaufmännischen Bereich entstanden. So wichtig diese Systeme für ihren jeweiligen Bereich sind, stellen sie doch im Prinzip Datensilos dar, die nicht allen relevanten Stellen im Unternehmen zugänglich sind. Diese Informationslücken erschweren die zeitnahe oder automatische Beseitigung von Qualitätsmängeln, Schwund und Problemen mit der Anlagenverfügbarkeit.

Viele Unternehmen versuchen, Informationssilos mit einem gemeinsamen Data Warehouse oder einer Lösung aus einer Hand zu schließen. Diese Strategie erweist sich aber oft als kostspielig und rechnet sich nur selten. Auch ein Komplettaustausch kommt für die meisten Hersteller nicht in Frage.

Informationen verknüpfen

Manufacturing Intelligence-Lösungen bringen wichtige Informationen aus der Produktion in den geschäftlichen Kontext, korrelieren die Datenquellen und sammeln Informationen aus mehreren Fertigungslinien und Fabriken. Über einen herkömmlichen Web-Browser stellen sie Bedienern, Einrichtern oder Betriebsleitern und Managern aussagefähige Reports, Dashboards und KPIs zur Verfügung. Damit erhalten sie alle Informationen, die sie benötigen, um Produktionsprobleme zu lösen, noch bevor sich diese auf den Gewinn des Unternehmens auswirken können.

Rockwell Automation bietet Software zur Datenerfassung und-analyse, Reporting-Tools, Schnittstellen und Dashboards an. Hersteller können diese Tools nutzen, um Informationen aus der Produktion in Prozessverbesserungen zu verwandeln. So können zum Beispiel Qualitäts-Manager ohne großen Aufwand ausgewählte Arbeitszellen überprüfen und Ereignisse und Details genauer unter die Lupe nehmen. Auf diese Weise können sie Trends bei ihren Qualitäts-Levels (z. B. First Pass Yield und First Pass Quality) ausmachen.

Manager aus den Bereichen Entwicklung und Instandhaltung können Effizienzdaten aus den einzelnen Fertigungsbereichen sichten, um Problemursachen einzukreisen und Daten zur Anlagenverfügbarkeit einzuholen. Anlagenbediener können Informationen zu Zykluszeiten und Ausschussquoten direkt an der Maschine abrufen. Fabrikleiter und operative Geschäftsführer können Daten und Kennzahlen sowohl auf die gesamte Fabrik bezogen, als auch zu einzelnen Bereichen abrufen (z. B. Ausbeute).

Manufacturing Intelligence in Aktion

Manufacturing Intelligence-Software, richtig eingesetzt, kann in Betrieben die Kosten senken und die Produktivität steigern. Bei der technischen Weiterentwicklung von Produktionsanwendungen, die die Aktivitäten in der Fabrik verfolgen, messen und leiten, kann sie eine strategisch wichtige Rolle spielen und das Erkennen von Zusammenhängen zwischen Aktivitäten und der resultierenden Performance ermöglichen.

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