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EIT Manufacturing Central ist neuer Kooperationspartner von 5-HT Digital Hub Chemistry & Health

08.04.2021 - 5-HT Digital Hub Chemistry & Health gewinnt mit der von der EU geförderten Innovationsgemeinschaft EIT Manufacturing einen gut vernetzten Kooperationspartner, um Startups, KMUs und Konzerne aus der Metropolregion Rhein-Neckar in europaweite Fördermaßnahmen einzubinden. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Produktions- und Fertigungsindustrie zu sichern.

5-HT ist sehr gut vernetzt, sowohl mit Startups und mittelständischen Unternehmen als auch mit den großen Chemie-, Pharma- und Industrievertretern der Region“, beschreibt Christian Bölling, Geschäftsführer der EIT Manufacturing Central, den neuen Kooperationspartner. „Die chemisch-pharmazeutische Industrie steht unter hohem Innovations- und Wettbewerbsdruck. Digitalisierung und zirkuläre Wirtschaft haben ihre Produktion verändert. Es herrscht Handlungsbedarf.“

Stefan Kohl, Geschäftsführer von 5-HT: „Wir treiben die Digitalisierung in den Bereichen Chemie, Gesundheit und Nachhaltigkeit weiter voran, indem wir Startups und digitale Talente mit etablierten Unternehmen vernetzen und für die gegenseitigen Anforderungen sensibilisieren. Deshalb passen der 5-HT Digital Hub und EIT Manufacturing gut zusammen. Gemeinsam werden wir Innovationsprojekte noch schneller ans Ziel bringen.“

Europa: Treiber statt Getriebener

EIT Manufacturing ist eine von der EU geförderte Innovationsgemeinschaft. Ziel ist es, europäische Vertreter der Produktions- und Fertigungsindustrie in Innovationsökosystemen zusammenzubringen, um die Wertschöpfung ihrer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu erhöhen. EIT Manufacturing ist bereits mit mehr als 60 Organisationen (Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten) verbunden; 18 dieser Partner/Mitglieder werden von EIT Manufacturing Central betreut. Das Co-location Center hat seinen Sitz in Darmstadt.

„Europa ist die Heimat der Industrie und der industriellen Revolution“, sagt Bölling. „Wir wollen erreichen, dass Europa in der Produktions- und Fertigungstechnik auch die Heimat der industriellen Innovation wird. Es geht um die Zukunft von Mensch und Maschine.“ 2017 zählte der Sektor in Europa 28.531.905 Beschäftigte, verteilt auf 1.964.946 meist kleine und mittlere Unternehmen (Quelle: Eurostat).

„Innovation hatte viele Facetten. Wir sprechen vom Knowledge Triangle aus Business Creation, Education und Innovation“, sagt Bölling und nennt Beispiele aus dem Förderprogramm von EITM: „Wir coachen Start-ups und Scale-ups, wir vermitteln Kontakte zu Investoren, wir fördern die berufliche Weiterbildung über Master-School-Formate, wir kooperieren mit Lernfabriken in ganz Europa, wir identifizieren produktionsrelevante Zukunftstechnologien und wir bilden themenspezifische Hotspots aus Forschern, Entwicklern und Anwendern.“

Ausblick

Mit fünf Kooperationspartnern ist EIT Manufacturing Central in Deutschland bereits gut vernetzt. 2021 setzt das Co-location Center auf den „Netzausbau“ im Ausland. „Irland bietet mit dem Rubicon Center in Cork viele Anknüpfungspunkte für unser Business Development“, sagt Bölling. „Interessant sind auch die Niederlande, allen voran RoboValley in Delft, Brainport Industries in Eindhoven und The Unknown Group in Den Haag. In Polen haben wir mit dem Lukasiewicz Center in Warschau bereits einen erfolgreich etablierten Hub, wollen unser polnisches Netzwerk aber auch in Richtung Lodz, Katowice und Krakau ausbauen.“ 

Über EIT und EIT Manufacturing

Das Europäische Institut für Innovation und Technologie (EIT) stärkt die Innovationsfähigkeit Europas, indem es Lösungen für drängende globale Herausforderungen vorantreibt. Darüber hinaus werden unternehmerische Talente gefördert, um ein nachhaltiges Wachstum und qualifizierte Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Das Institut unterstützt die Entwicklung dynamischer europaweiter Partnerschaften – sogenannter EIT Knowledge and Innovation Communities - zwischen führenden Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten.

Das Hauptziel von EIT Manufacturing ist es, europäische Vertreter der Fertigungsindustrie in Innovationsökosystemen zusammenzubringen, um die Wertschöpfung ihrer Produkte, Prozesse und Dienstleistungen zu erhöhen. Dabei soll Europas Fertigungstechnik gleichzeitig wettbewerbsfähig und nachhaltig wirkend gestaltet werden. EIT Manufacturing ist bereits mit mehr als 60 Organisationen verbunden; 18 dieser Partner/Mitglieder werden von EIT Manufacturing Central betreut. Das Co-location Center (CLC) hat seinen Sitz in Darmstadt. Darüber hinaus hat sich CLC Central ein dichtes Netzwerk aus Kooperationspartnern aufgebaut, darunter DIGIHUB Südbaden (Freiburg), 5-HT (Mannheim), HUB31 (Darmstadt), die Provadis Hochschule (Frankfurt) und Smart Systems Hub (Dresden).

Über 5-HT Digital Hub Mannheim/Ludwigshafen – Chemistry & Health

Der 5-HT Digital Hub Chemistry & Health ist Teil der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie initiierten Digital Hub Initiative (de:hub) zur Förderung digitaler Innovation in Deutschland. Ziel des Digital Hubs ist es ein internationales Ökosystem von Startups, Investoren und Unternehmen aufzubauen, um digitale Innovation in den Branchen Chemie und Gesundheit voranzutreiben. Als zentrale Plattform bietet der Digital Hub den Akteuren die Möglichkeit zum Netzwerken, Kooperieren und Co-Entwickeln. Als Sponsoren am Digital Hub beteiligen sich die Unternehmen BASF, SAP, Pepperl+Fuchs, Merck, Roche, Gelita, Daikin, MEDI-MARKT, GWQ, Endress+Hauser, Accenture, Phoenix, IniNovation und Schrödinger. Die Aufnahme von weiteren Corporate Partnern ist möglich.

Kontakt

5-HT Digital Hub Mannheim/Ludwigshafen Chemistry-Health

Donnersbergweg 1
67059 Ludwigshafen
Deutschland