Nachhaltiger Schutz für Leder in Produktion und Gebrauch

Leder ist ein Naturprodukt. Schon deshalb hat es auch natürliche Feinde. Schimmelpilze und Bakterien können nicht nur den ästhetischen Eindruck des Leders trüben, sondern auch seine Gebrauchseigenschaften beeinträchtigen und sogar die Gesundheit derer gefährden, die es produzieren oder nutzen.
Lanxess bietet im Rahmen seines Nachhaltigkeitsprogramms „Sustainable Leather Management" eine überzeugende Antwort auf diese Herausforderungen: das speziell auf den Schutz von Leder zugeschnittene Kombinationsmikrobizid Preventol U-Tec G. Das Produkt vereint hohe, lang andauernde Wirksamkeit gegen ein breites Spektrum von Schimmelpilzen und diverse, lederrelevante Bakterien mit einem für ein Biozid sehr positiven ökologischen und toxikologischen Profil. Das Produkt wurde speziell entwickelt zur Konservierung von gegerbten Häuten (wet blues, wet whites, X-whites und Vegetabilleder) während deren Lagerung und Transport.

Das Mikrobiozid erschließt außerdem ökonomische Vorteile. Es braucht nur in relativ geringer Menge eingesetzt zu werden und kommt als hoch konzentrierte, sog. eutektische Flüssigformulierung auf den Markt. Das hilft, Kosten für Transport und Lagerhaltung zu senken.
Das Erfolgsrezept des Produktes ist eine speziell entwickelte Formulierung aus den einander ergänzenden Wirkstoffen o-Phenylphenol (OPP, 2-Hydroxybiphenyl), p-Chlor-m-kresol (CMK) und Octyl-isothiazolinon (OIT). Für alle drei Wirkstoffe liegen langjährige Erfahrungen hinsichtlich der ökologischen und toxikologischen Eigenschaften vor. „Untersuchungen unabhängiger Labors haben bestätigt, dass die Hauptwirkstoffe OPP und CMK in den geringen, durch die Anwendung bedingten Konzentrationen in biologischen Kläranlagen einfach und rasch abgebaut werden. Selbst in normalen Gewässern werden entsprechende Restkonzentrationen der Wirkstoffe biologisch abgebaut", erklärt Christopher Tysoe, Director PD&A Wet End in der Business Unit Leather des Spezialchemie-Konzerns.

Bemerkenswert ist der spezielle Wirkmechanismus von Preventol U-Tec G: Es schädigt irreversibel die Zellmembran der Pilzzellen, ohne chemisch mit ihnen zu reagieren. Danach wird der Wirkstoff wieder freigesetzt, also im Verlauf der Einwirkung nicht „verbraucht".

Da er zudem über Wasserstoffbrücken an die Kollagenfaser gebunden ist, verbleibt er lange Zeit im Leder. Dies ist in doppelter Hinsicht vorteilhaft für den Konsumenten: Einerseits ist bei der vom Hersteller empfohlenen Dosierung wissenschaftlich sichergestellt, dass die im Leder verbleibende, geringe Wirkstoffmenge für den Menschen unbedenklich ist. Andererseits reicht sie aber aus, um effektiv dem Mikrobenbefall entgegenzuwirken.

Um die dermatologische Unbedenklichkeit sicher zu stellen, hat jüngst ein unabhängiges und zertifiziertes deutsches Institut nochmals entsprechende Untersuchungen angestellt. Es ergaben sich dabei keinerlei Hinweise auf primäre Hautreizungen oder die Auslösung von Hautreaktionen bei einem breiten Spektrum unterschiedlich hautsensitiver Probanden.

 

 

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51369 Leverkusen
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