Forschung & Innovation

Kunststoff aus Kohlendioxid II

26.09.2018 -

CO2 könnte eine Kohlenstoffquelle für die Synthese von Ausgangsstoffen für die Kunststoffherstellung dienen, etwa Toluol-2,4-diisocyanat (TDI), das in einer mehrstufigen Synthese hergestellt werden soll. In einer zweiphasigen Ru-katalysierten Hydrogenierung wird CO2 zunächst zu einem Ameisensäure-Derivat hydrogeniert, das dann mit Methanol zu Methylformiat (MF) verestert wird. MF wird dann als CO-Quelle in der oxidativen Carbonylierung von Toluol-2,4-Diamin (TDA) zu Toluol-2,4-dicarbamat (TDC) verwendet. Ein ausgefeiltes Protokoll soll dabei einen sicheren Betrieb gewährleisten. Im letzten Schritt wird TDC gespalten, um TDI zu erhalten. Dies wurde anhand von Modellsubstraten untersucht. Die erhaltenen kinetischen Daten sollen als Basis für einen Prozess dienen.

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DOI: 10.1002/cite.201800040
Walter Leitner, RWTH-Aachen
leitner@itmc.rwth-aachen.de

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