Standorte & Services

Dienstleister bietet ein neues Softwaretool zum effizienteren Immobilienmanagement in der Industrie an

15.07.2015 -

Zur Wahrnehmung und Gewährleistung der gesetzlichen Betreiberverantwortung und der Verkehrssicherheit, lassen sich Gebäude und Immobilien wie auch alle weiteren Anlagegüter auf industriellen Werksgeländen kaum mehr ohne leistungsfähige EDV-Unterstützung verwalten. Ein erfolgreiches Management erfordert eine effiziente Steuerung der einzusetzenden Ressourcen für ein bestmögliches Kosten-Nutzen-Verhältnis. Planung, Betrieb und Bewirtschaftung sowie die Erfüllung von Normen und gesetzlichen Vorgaben sind dabei umfangreiche und teilweise komplexe Aufgabenstellungen. Für korrekte und aussagekräftige Analysen müssen Unternehmensdaten in eine ganzheitliche Betrachtungsweise münden, denn nur auf Basis einer gesicherten Datengrundlage lassen sich tragfähige Entscheidungen treffen, Schwachstellen identifizieren, Arbeitsabläufe optimieren und die Wirtschaftlichkeit verbessern.

Herausforderungen im Immobilienmanagement und FM

Das Management von Immobilien und Facilities auf industriellen Werksgeländen und in Industrieparks ist durch planerische, technische, infrastrukturelle und organisatorische sowie durch kaufmännische Sachverhalte und Aufgabenstellungen geprägt. Dazu kommen die räumliche Sicht, Analyse und Visualisierung der einzelnen Objekte und Anlagen mit einem Geographischen Informationssystem (GIS). Ein zentrales, möglichst fachübergreifendes und unternehmensweites Daten- und Informationsmanagement ist dabei von entscheidendem Vorteil, wenn es um Auswertungen und Analysen geht, sei es als Reports oder als Dashboard Anwendungen.

Als Kernprozesse des Immobilienmanagements lassen sich benennen:

  • Liegenschaftsmanagement
  • Objekt- und Anlagenverwaltung, inkl. Inventarisierung
  • Aufgaben-, Auftrags- und Ressourcenmanagement
  • Wartung, Instandhaltung und Instandsetzung sowie Prüfmanagement
  • Ereignis-, Störfall- und Meldemanagement
  • Prozessmanagement und Betriebssteuerung
  • Qualitätsmanagement
  • Compliance Management
  • Bauprojekt- und Mängelmanagement
  • GIS und CAD: Planung, Dokumentation, Visualisierung und Analyse
  • Informationsmanagement und Reporting

Technische, organisatorisch / logistische, kaufmännische und räumliche  Aufgabenstellungen und Sachverhalte werden bisher systemseitig zumeist als allein stehende und nicht durchgängige CAFM und GIS- Prozesse abgebildet. Viele unabhängig voneinander agierende Module und Datenhaltungen erlauben es nicht, logische Prozesse wie z.B. die Gebäudeinnenbewirtschaftung in Beziehung mit der Außenraumbewirtschaftung zu bringen. Außenleitungen wie z.B. Strom, die in einem System (GIS) dokumentiert werden, enden zumeist an der Gebäudeaußenkante, die Leitungen innerhalb eines Gebäudes werden über ein anderes System dokumentiert (CAFM).

Die Software Geonis FM verfolgt einen ganzheitlichen Lösungsansatz und schließt den Kreis zwischen CAFM und GIS. Neben der Abbildung aller erforderlichen Prozesse für ein leistungsfähiges Immobilienmanagement und der Integration von CAFM mit Geografischen Informationssystemen (GIS) ermöglicht die Lösung ein umfassendes Objekt- und Anlagenmanagement sowie Prozess- und Instandhaltungsmanagement für sämtliche Anlagegüter und Fachbereiche innerhalb von Industrieunternehmen. Facility, Utility und Infrastruktur Management können damit innerhalb einer Systemumgebung inklusive der Anbindung an die Finanz-IT realisiert werden.

Die CAFM Komponente stellt eine umfassende Objekt- und Anlagenverwaltung mit den jeweiligen Objektbeziehungen bereit und beinhaltet alle erforderlichen Arbeits- und Prozessabläufe. Die GIS Komponente ermöglicht neben den planerischen und erfassungstechnischen Aufgaben die räumliche Visualisierung und Analyse – von Geschossplänen über Werkspläne bis hin zur Darstellung und Verwaltung aller Unternehmensstandorte in einem interaktiven GIS. Die mobilen Anwendungen decken alle Anforderungen für ein mobiles Auftragsmanagement, für das Wartungs-, Instandhaltungs- und Störfallmanagement, für die Inventarisierung, Kontrollen usw. ab.

Das reibungslose Zusammenspiel von CAFM, GIS  und CAD auf Basis eines zentralen Daten- und Informationsmanagements sowie die Integration von weiteren Kernsystemen wie beispielsweise SAP ermöglichen eine bislang noch nicht bekannte Optimierung von Fach- und Unternehmensprozessen auf allen Unternehmensebenen und in allen Anwendungsbereichen – vom Experten über den Fachanwender und Außendienstmitarbeiter bis hin zum Management. Die durchgängige Konfigurierbarkeit aller Systemkomponenten ermöglicht dabei maximale Flexibilität und Anpassbarkeit, sowohl bei Desktop (Facharbeitsplätze), Web als auch mobilen Anwendungen.

Systemtechnische Mehrwerte für die Praxis

Der moderne und modulare Entwicklungsansatz, das zentrale Daten- und Informationsmanagement sowie das ganzheitliche und durchgängige Lösungsportfolio für alle relevanten Themenbereiche von Infrastruktur, Facility und Utility Management ermöglichen effiziente prozessgesteuerte Systemanwendungen für alle Anwendergruppen Ihres Unternehmens. Diese Integrationsinfrastruktur stellt den einzelnen Anwendern aufgabenbezogen passgenaue Lösungen zur.

Integrationsinfrastruktur bedeutet dabei die Realisierung von Anwendungen, die sich hinsichtlich Funktionalität passgenau zu den Aufgabenanforderungen des Anwenders verhalten, den Zugriff auf alle erforderlichen und berechtigten Informationen aus den unterschiedlichsten Datenquellen ermöglichen sowie die Sichten auf Daten der aktuellen Aufgabenstellung anpassen und damit die Bedienung weiter vereinfachen und die Nutzung von Diensten in unterschiedlichen Ausprägungen innerhalb von Anwendungen ermöglichen.

Nutzen

Die Vorteile dieses Lösungsansatzes liegen auf der Hand! Durchgängige und integrierte Lösungen schaffen durchgängige Prozesse und beschleunigen diese. Passgenaue Anwendungen und Funktionen schaffen Akzeptanz bei den Anwendern. Ein zentrales und verlässliches Daten- und Informationsmanagement verbessert Arbeits- und Geschäftsprozesse auf allen Unternehmensebenen. Modulare und systemtechnisch skalierbare Lösungen ermöglichen eine optimale Systemdimensionierung für alle Unternehmensgrößen und damit auch wirtschaftlich eine maximale Effizienz.

Ein großes bayrisches Chemieunternehmen hat sich Anfang 2015 entschieden, die bisher bestehende Vielfalt von verschiedenen Systemen für die Unterstützung der wesentlichen Prozesse des Corporate Real Estate und Facility Management auf dem Werk zu optimieren und zu homogenisieren und durch die durchgängigen Anwendungen auf der Basis der neuen Software-Lösung zu ersetzen.