Ludwigshafener Dienstleister bietet deutliche Steigerung der Energieeffizienz durch Senkung von Wärmeverlusten

  • BU: Mit wirtschaftlichen Dämmlösungen lassen sich in der Industrie jährlich bis zu 480 PJ Energie und 37 Mt CO2 einsparen.BU: Mit wirtschaftlichen Dämmlösungen lassen sich in der Industrie jährlich bis zu 480 PJ Energie und 37 Mt CO2 einsparen.
  • BU: Mit wirtschaftlichen Dämmlösungen lassen sich in der Industrie jährlich bis zu 480 PJ Energie und 37 Mt CO2 einsparen.
  • BU: Mit wirtschaftlichen Dämmlösungen lassen sich in der Industrie jährlich bis zu 480 PJ Energie und 37 Mt CO2 einsparen.

Die heutige Energiepolitik fokussiert vor allem das Thema Energieeffizienz – insbesondere um die ehrgeizigen klimaschutz- und energiepolitischen Ziele der EU bis 2020 zu realisieren.

Trotz dieser Vorgaben und der steigenden Energiepreise lassen viele Industriebetriebe ihr Potential zur Energieeinsparung und die damit verbundene Kostensenkung noch immer weitgehend ungenutzt. So sind laut EiiF (EURpean Industrial Insulation Foundation) europaweit Investitionen von rund 900 Mio. EUR für das wirtschaftliche Isolieren ungedämmter Flächen und die Reparatur defekter Dämmungen in Industrieanlagen notwendig. Diese einmaligen Investitionen würden jährlich rund 460 PJ Energie einsparen. Bei vergleichbaren Energiepreisen könnte die Industrie dadurch jedes Jahr rund 3,5 Mrd. EUR sparen – das entspricht einer Jahresleistung von 15 Kohlekraftwerken (500 MW).

Optimale Dämmung

Mit einem so genannten Tipcheck-Auditing, einem Verfahren zur Überprüfung der Qualität von thermischen Dämmsystemen, können Industrieunternehmen nun die Schwachstellen in ihren Anlagen aufdecken. Der Technical Insulation Performance Check (Tipcheck) ist ein europaweit standardisiertes und unabhängiges Energieauditing zur Leistungsüberprüfung von technischen Dämmungen in der Industrie. In diesem Verfahren werden nicht nur wirtschaftlich sinnvolle und realisierbare Energieeinsparpotentiale ermittelt, sondern auch die Anlagenteile ausfindig gemacht, die neben dem großen Energiesparpotential auch schnelle Amortisation und sofortige Realisierbarkeit bieten. Zudem werden Möglichkeiten zur Verbesserung von Sicherheit, Effizienz, CO2-Bilanz und Prozessen aufgezeigt.

Hohes Einsparpotential

Europaweit sind noch immer rund 10 % aller Anlagenteile ungedämmt oder haben eine schadhafte Dämmung. Darüber hinaus beruhen die meisten Dämmsysteme in Industrieanlagen auf veralteten Vorgaben, meist nur unter Einhaltung der maximalen Oberflächentemperatur sowie einer Minimum-Investition des Unternehmers. Anforderungen, wie Wirtschaftlichkeit, vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen und Energieeffizienz wurden dabei nicht berücksichtig. Durch eine Tipcheck-Analyse ist es nun möglich die Dämmsysteme zu optimieren und die Wärmeverluste um bis zu 66 % zu senken.

An einem konkreten Beispiel einer Chemieanlage in Frankreich konnten so Einsparungen von 12.600.000 kWh/a und eine Kostenreduktion von 505.000 EUR/a erzielt werden. Die Amortisierungszeit für die Aufrüstungskosten betrug zwei bis vier Monate.

Mit wirtschaftlichen Dämmlösungen lassen sich in der Industrie jährlich bis zu 480 PJ Energie und 37 Mt CO2 einsparen. Der Brennstoffverbrauch und Emmissionsausstoß der Industrie würde dadurch um mehr als 4 % reduziert. Somit lohnt sich eine thermische Optimierung von Industrieanlagen nicht nur aus Umweltgründen, sondern eröffnet auch zusätzliche Einsparungspotentiale.

Qualifizierter Service

Das Verfahren wird derzeit europaweit von mehr als 100 qualifizierten Ingenieuren durchgeführt – Tendenz steigend. Allein in Deutschland verfügt das Unternehmen G+H Isolierung über zwölf zertifizierte Ingenieure, die unabhängige Gutachten erstellen und zu Themen der optimalen Dämmung beraten. Besonders sinnvoll ist das Tipcheck-Auditing bei der Entstehung neuer Industrieanlagen, denn so können die Dämmtechnik-Experten bereits während der Planungsphase eine maßgeschneiderte Isolierung anbieten.


Die Gruppe G+H Isolierung ist einer der marktführenden Dienstleister für Wärme-/Kältedämmung, vorbeugenden Brandschutz, Schallschutz, Fassadentechnik, Klima- und Lüftungstechnik im Kraftwerksbereich und Metall- und Edelstahltechnik. Von der Beratung über die Planung bis hin zur Lieferung und Montage bietet das Unternehmen mit Stammsitz in Ludwigshafen seinen Kunden Lösungen aus einer Hand. Als Teil von Vinci Energies Deutschland gehört die Gruppe dem weltgrößten Baukonzern Vinci S.A. an. Der Dienstleister ist mit über 50 Niederlassungen flächendeckend in Deutschland vertreten, ergänzt durch Tochtergesellschaften in West- und Osteuropa. G+H blickt auf eine langjährige Erfahrung in seinen Tätigkeitsfeldern zurück: 1976 wurde das Unternehmen als rechtlich selbstständige Gesellschaft aus der früheren Grünzweig + Hartmann & Glasfaser AG heraus gegründet, deren Wurzeln bis ins Jahr 1878 zurückreichen. Mit ihrer zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung und durch die Mitarbeit in Normungsgremien und überbetrieblichen Arbeitskreisen stellt das Serviceunternehmen sicher, dass Innovationen in den Praxisalltag einfließen.


 

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