Anlagenbau & Prozesstechnik

Zehn Jahre Chemsite

21.10.2013 -

Zehn Jahre Chemsite – Strukturmaßnahmen zeigen Erfolge. Die Ansiedlung an einem neuen Standort will für ein Unternehmen wohl überlegt sein - schließlich ist ein guter Start für den weiteren Erfolg entscheidend.

Können vorhandene Infrastruktureinrichtungen bzw. Produktionsverbunde genutzt werden? Mit welcher Unterstützung kann bei Genehmigungsverfahren gerechnet werden?

Wie sieht die technologische Kompetenz im Umfeld des Standortes aus? Damit Unternehmen mit diesen und vielen weiteren Fragen nicht alleine stehen, haben sich vor gut zehn Jahren Politik und Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen zur Chemsite- Initiative zusammengeschlossen.

Das gemeinsame Ziel ist, neue Unternehmen an den Chemie- und Industriestandorten anzusiedeln und die Stärken der Region durch gezielte Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft auszubauen.

Dadurch sollen Arbeitsplätze gesichert und geschaffen werden. An den sieben Chemsite-Standorten im Ruhrgebiet (Gelsenkirchen, Marl, Dorsten, Castrop- Rauxel und Dortmund) haben Investoren und Partner in der Dekade mehrere hundert Millionen Euro in die Hand genommen, an die über 1.000 Arbeitsplätze gebunden sind.

Und es geht weiter: Das dänische Unternehmen Genan, Weltmarktführer in der industriellen Aufbereitung von Altreifen, lässt sich in Dorsten/ Marl nieder und investiert rund 42 Mio. € in eine hochmoderne Reifenaufbereitungsanlage. Am neuen Standort werden in einem ersten Schritt 60 neue, industrielle Arbeitsplätze geschaffen.

Auch die Chemsite-Partner investieren kräftig an den Standorten. So entsteht bei Sabic in Gelsenkirchen für 200 Mio. € bis Ende 2008 eine der modernsten Anlagen zur Herstellung von bimodalem Polyethylen.

Die Investition steht im Zusammenhang mit Sabic's Vorhaben, bis 2010 Europa's größter Hersteller von Polyolefinen zu werden. Auch nebenan, am BPStandort in Gelsenkirchen, wird fleißig gebaut.

Dort werden auch etwa 200 Mio. € in die Erweiterung und Modernisierung einer Olefinanlage der Ruhr Oel investiert. Ziel ist die Steigerung der Produktionskapazität um etwa 10 % sowie eine signifikante Energieeinsparung.

 

 

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