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Singapur überzeugt deutsche Unternehmen als Zugang zu ASEAN-Staaten

30.07.2015 -

Dank konstant hoher Wachstumsraten und guter wirtschaftlicher Perspektiven in den ASEAN-Staaten bleibt Südostasien für deutsche Unternehmen attraktiv. Diejenigen, die bereits Geschäfte in der Region betreiben, überlegen deshalb immer häufiger, dort zusätzliche Standorte oder gar regionale Zentralen aufzubauen. Laut HSBC fällt bei vielen dieser Unternehmen die Standortentscheidung auf Singapur.

„Viele deutsche Unternehmen möchten von der günstigen demografischen Entwicklung in den ASEAN-Staaten und der stark wachsenden Mittelschicht profitieren“, erläutert Gabriele Schnell, Leiterin Payments and Cash Management, HSBC Deutschland. „Sie bauen entweder Produktionsstandorte in Südostasien auf, um näher bei ihren Kunden zu sein, oder richten regionale Treasury-Einheiten ein, um ihr Cash Management zu optimieren.“

Laut Schnell sind für die Unternehmen eine ganze Reihe von Kriterien für die Standortentscheidung relevant: Dazu zählen freier Marktzugang, niedrige bürokratische Hürden und ein attraktives Steuersystem, eine frei verfügbare Währung, niedrige Handelsbarrieren, aber auch ein gutes Bildungssystem und gute Lebensbedingungen. „Singapur empfiehlt sich mit seiner wirtschaftlichen Stärke und seinen vorteilhaften Handelsbedingungen für viele unserer Kunden als Zugang zu den ASEAN-Staaten“, so die Expertin für Cash Management. Gemäß Daten der staatlichen Einrichtung „International Enterprise Singapore“ sind bereits 1.400 deutsche Unternehmen in Singapur vertreten.

Ivan McAdam O'Connell, Leiter International Subsidiary Banking bei HSBC Singapore, bestätigt die Attraktivität des Stadtstaats für deutsche Unternehmen: „Für Singapur sprechen ein robuster Industrie- und Handelssektor und ein starker Finanzmarkt. Es hat den drittgrößten Devisenmarkt der Welt mit täglichen Transaktionen in Höhe von 383 Mrd. USD und liegt laut Weltbank auf Platz sechs weltweit beim Kreditzugang.“ Singapur ist zudem auf dem ersten Platz im „Doing Business Report 2015“ der Weltbank und bietet damit die besten Rahmenbedingungen weltweit für Unternehmen.

Der Stadtstaat ist überdies Nummer eins in Asien bei Freihandelsabkommen und Doppelbesteuerungsabkommen. Auch beim Schutz geistigen Eigentums und bei Corporate Governance-Themen sowie bei der Bildungslandschaft kann Singapur punkten.

Mit mehr als 600 Millionen Konsumenten bieten die ASEAN-Staaten ein Marktpotenzial, das größer ist als das der Europäischen Union oder Nordamerikas. Die Größe der aufstrebenden Mittelklasse wird sich laut HSBC bis 2025 auf 116 Millionen verdoppeln. HSBC prognostiziert für die ASEAN-6-Länder (Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam) eine Wachstumsrate von 4,5% für 2015 und 5,0% für 2016.
 

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