Fresenius bestätigt Erwartungen für 2019

Investitionen schaffen die Basis für zukünftiges Wachstum

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes zwischen 3 und 6%. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um ~0% wachsen. NxStage ist hierin nicht berücksichtigt, da der Abschluss der Akquisition noch aussteht und Fresenius keinen signifikanten Effekt auf den Konzernausblick erwartet. Die am 6. Dezember 2018 kommunizierten Erwartungen werden damit bestätigt.

Das Unternehmen erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA zum Jahresende 2019 in etwa auf dem gleichen Niveau zum Jahresende 2018. Auch für das Geschäftsjahr 2019 strebt man eine Erhöhung der Dividende an.

Anspruchsvolle Wachstumsziele für die Jahre 2020 bis 2023
Basierend auf den erwarteten Finanzkennzahlen 2019, strebt Fresenius für den Zeitraum 2020 bis 2023 ein organisches durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum (CAGR) in einer Bandbreite von 4 bis 7% an. Das Konzernergebnis soll im Zeitraum 2020 bis 2023 organisch mit einem CAGR in einer Bandbreite von 5 bis 9% wachsen. Basierend auf den positiven Beiträgen aus den eingeleiteten als auch in Erwägung gezogenen Maßnahmen zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung sowie dem Erreichen der Gewinnschwelle des Biosimilars-Geschäfts von Fresenius Kabi, erwartet man eine Beschleunigung des Konzern-Ergebniswachstums innerhalb des Planungszeitraums. Erwartet wird, dass kleine und mittlere Akquisitionen den CAGR für den Konzernumsatz und das Konzernergebnis zusätzlich um jeweils etwa einen Prozentpunkt erhöhen werden.

26. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
Im Einklang mit der Dividendenpolitik von Fresenius schlägt der Vorstand dem Aufsichtsrat vor die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 um 7% auf 0,80 EUR je Aktie zu erhöhen (2017: 0,75 EUR). Die vorgeschlagene Ausschüttungssumme an die Aktionäre der Fresenius beträgt 445 Mio. EUR.

Der Konzernumsatz stieg um 2% (währungsbereinigt: 6%) auf 33.530 Mio. EUR (2017: 32.841 Mio. EUR). Das organische Wachstum betrug 4%. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 2% zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 4%. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des argentinischen Peso gegenüber dem Euro.

Im 4.

Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um 7% (währungsbereinigt: 7%) auf 8.835 Mio. EUR (4. Quartal 2017: 8.290 Mio. EUR). Das organische Wachstum lag bei 6%. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1% zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechungseffekte hatten im 4. Quartal 2018 keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzern.

Vorstandsvorsitzender Stephan Sturm sagte: „2018 war kein einfaches, aber dennoch wieder ein erfolgreiches Jahr für Fresenius. Wir haben unser medizinisches Angebot weiterentwickelt, wir haben erneut Umsätze und Gewinne gesteigert. 2019 machen wir zu einem Jahr der Investitionen, etwa in Wachstumsfelder wie Heimdialyse, Biosimilars oder neue Service- und Therapieangebote rund um das Krankenhaus. Wir wollen noch mehr Patienten noch besser behandeln und auf dieser Grundlage weiterhin kräftig wachsen. Das spiegeln auch unsere anspruchsvollen Mittelfrist-Ziele wider.“

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