Hessenchemie: Heinz-Walter Große als Vorsitzender wiedergewählt

  • Der Vorstand der Hessenchemie (v.l.): Heinz-Walter Große, B. Braun Familienholding (Vorstandsvorsitzender); Bettina Buschhoff, Procter & Gamble Service (2. Stellvertreterin des Vorsitzenden); Oliver Coenenberg, Sanofi-Aventis Deutschland (1. Stellvertretender des Vorsitzenden). Foto: HessenchemieDer Vorstand der Hessenchemie (v.l.): Heinz-Walter Große, B. Braun Familienholding (Vorstandsvorsitzender); Bettina Buschhoff, Procter & Gamble Service (2. Stellvertreterin des Vorsitzenden); Oliver Coenenberg, Sanofi-Aventis Deutschland (1. Stellvertretender des Vorsitzenden). Foto: Hessenchemie

Der amtierende Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbandes Hessenchemie, Heinz-Walter Große, ist auf der heutigen Mitgliederversammlung in seinem Amt bestätigt worden. Damit tritt das Mitglied des Vorstandes der B. Braun Familienholding seine zweite Amtszeit als Vorstandsvorsitzender des Verbandes an. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, äußerte sich in einem Grußwort zur wirtschaftlichen Bedeutung der chemisch-pharmazeutischen Industrie für den Standort Hessen.

„Die Chemie- und Pharmaindustrie ist ein enorm wichtiger Wirtschaftsmotor für das Land Hessen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Philipp Nimmermann. „Eine Exportquote von 68 Prozent verdeutlicht zudem ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit und ihre Innovationskraft. Stichworte wie Digitalisierung und Fachkräftemangel markieren die Herausforderungen, vor denen sie steht. Die Landesregierung will, dass Hessen ein bedeutender Industriestandort bleibt. Konzepte und Ideen für seine Zukunft wollen wir gemeinsam mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Rahmen eines Hessischen Industrietrialogs diskutieren.“

„Wir begrüßen das Gesprächsangebot und bringen uns gerne ein“, so Große. Um die Wettbewerbsfähigkeit auch in Zukunft zu sichern, sei es erforderlich, die richtigen politischen Rahmenbedingungen zu setzen. Bei den Energiekosten, der Infrastruktur und im Wohnungsbau sowie im Arbeits- und Steuerrecht.

Die Chemie-Arbeitgeber begrüßen die Einrichtung eines Digitalisierungsministeriums in Hessen. Neben dem schnelleren und flächendeckenden Breitbandausbau sei insbesondere die Verankerung von Digitalkompetenzen in Schulen und Berufsschulen ein bedeutendes Thema, das von der hessischen Landesregierung bei der Umsetzung des Digitalpaktes Schule konsequent angegangen werden müsse.

„Die Fachkräftegewinnung ist ein Topthema, das unsere Unternehmen künftig vor immer größere Herausforderungen stellen wird“, erklärte Große. Hierzu veranstaltet der Verband am 17. Oktober im Kurhaus die „Wiesbadener Gespräche zur Sozialpolitik“, um mit Vertretern aus Politik, Gewerkschaft und der Unternehmenspraxis über neue Wege der Fachkräftesicherung zu diskutieren.

Neuerungen im Vorstand
Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Joachim Schwind nach 14-jähriger Tätigkeit im Vorstand des Arbeitgeberverbandes als erster Stellvertretender Vorsitzender verabschiedet.

Ihm folgt Oliver Coenenberg, Geschäftsführer und Arbeitsdirektor der Sanofi-Aventis Deutschland. Er ist bereits Vorstandsmitglied von Hessenchemie und rückt nun als erster Stellvertretender Vorsitzender nach.

Auch Franz Merath, Evonik Industries, wurde aus dem Vorstand verabschiedet. Neu in den Vorstand gewählt wurden Jürgen Rings, Pensionskasse der Mitarbeiter der Hoechst-Gruppe, und Kerstin Oberhaus, Evonik Technology & Infrastructure.

Der Hessenchemie-Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorstandsvorsitzender: Heinz-Walter Große, B. Braun
1. Stellvertretender Vorsitzender: Oliver Coenenberg, Sanofi-Aventis
2. Stellvertretende Vorsitzende: Bettina Buschhoff, Procter & Gamble Service

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