Merck Serono gibt endgültige Effizienzsteigerungsmaßnahmen in der Schweiz bekannt

Merck hat heute die Ergebnisse des Konsultationsprozesses sowie das endgültige Effizienzsteigerungsprogramm der Aktivitäten der Sparte Merck Serono in der Schweiz bekannt gegeben. Das Programm beinhaltet die Schließung der Standorte Genf und Coinsins. Merck Serono hatte seinen Mitarbeitern den ursprünglichen Plan am 24. April 2012 vorgestellt und gab ihnen - wie im Schweizer Arbeitsrecht vorgesehen - die Gelegenheit, Alternativvorschläge zur Vermeidung oder Verringerung des geplanten Arbeitsplatzabbaus einzureichen. Die endgültigen Maßnahmen sind das Ergebnis einer Prüfung der eingegangenen Vorschläge der Mitarbeiter durch das Unternehmen sowie zahlreicher Gespräche mit Personalvertretern und Vertretern der Gewerkschaft Unia, die während und nach der Konsultationsphase stattgefunden hatten. Obwohl Merck Serono verschiedene Vorschläge der Mitarbeiter aufgenommen hat, die sich auf den Sozialplan bezogen, konnte die Sparte keine Vorschläge berücksichtigen, die sich auf den Erhalt des Standorts in Genf bezogen.

Nach eingehender Prüfung der Vorschläge hat das Unternehmen entschieden, dass sich diese Vorschläge nicht mit der am 24. Februar 2012 angekündigten Absicht vereinbaren lassen, Doppelfunktionen abzubauen, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Dies kann nur durch die  Konsolidierung der Hauptverwaltungsfunktionen und der europaweiten Forschung und Entwicklung am Hauptsitz der Merck-Gruppe in Darmstadt, Deutschland, erreicht werden. „Die Umstrukturierung der Aktivitäten von Merck Serono in der Schweiz ist Teil eines umfassenden Programms, von dem alle Regionen weltweit und alle Tätigkeitsbereiche der Merck-Gruppe betroffen sind und die in Anbetracht von bedeutenden Marktveränderungen und zunehmendem Wettbewerb notwendig sind", erläuterte Stefan Oschmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Merck und verantwortlich für die Sparte Merck Serono. „Diese Umstrukturierung beinhaltet schwierige, aber unabdingbare und notwendige  Maßnahmen, um die Zukunft von Merck Serono zu sichern.

Wir werden unsere Mitarbeiter auch weiterhin in dieser schwierigen Übergangsphase unterstützen."

Während der Konsultationsphase vom 25. April bis zum 4. Juni 2012 haben die Mitarbeiter zahlreiche Vorschläge eingereicht. Mit Bezug auf den Standort Genf beinhalteten die meisten Vorschlägen im Wesentlichen drei Themen: die entweder ganz oder teilweise Fortsetzung der Aktivitäten von Merck Serono in Genf; die Entwicklung eines Biotech-Clusters in Genf und Maßnahmen des vorgeschlagenen Sozialplans. Für die Standorte Aubonne, Coinsins und Corsier-sur-Vevey gab es Vorschläge insbesondere für ein einjähriges Moratorium bezüglich des Arbeitsplatzabbaus, um so Abgänge durch Fluktuation, Teilzeitverträge oder die Festeinstellung anstelle von Zeitarbeitern zu begünstigen.

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