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Schott steigert Produktionskapazität für Pharmaglas

01.10.2015 -

Aufgrund weltweit steigender Nachfrage wird der Schott Konzern mehr Produktionskapazität für Pharmaglas vorhalten. Konkret plant der Hersteller, im bayerischen Mitterteich eine neue Schmelzwanne für Glas der Marke Fiolax klar zu errichten. Von 2015 bis 2016 wird das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag hierfür investieren. Die Produktionskapazität des Geschäftsbereiches Tubing wird sich dadurch auf mehr als 140.000 t erhöhen.

Aus Fiolax-Glasröhren werden hochwertige Fläschchen, Spritzen, Ampullen oder Karpulen hergestellt. In diese füllt die Pharmaindustrie Medikamente, die injiziert werden. Der Bedarf der Pharmazeuten an solchen hochwertigen Verpackungen steigt stetig, da die Regulierungsbehörden zur Sicherheit der Patienten immer strengere Maßstäbe anlegen. Genau auf diese Anforderungen ist das Glas ausgelegt: Dank seiner besonderen Eigenschaften – es ist chemisch sehr resistent – sind die Medikamente darin bestmöglich aufbewahrt.   Die Bauarbeiten für die neue Wanne haben im August 2015 begonnen, die Einweihung ist für das Frühjahr 2016 geplant. Ergänzt wird die Erweiterung durch eine neue Palettieranlage, die ebenfalls am Standort Mitterteich entsteht.

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