Standorte & Services

Linde, Fraunhofer und Domo Caproleuna investieren am Chemiestandort Leuna

18.03.2011 -

InfraLeuna kann im 15. Jahr ihrer Geschäftstätigkeit am Chemiestandort Leuna auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Die InfraLeuna GmbH und ihre Tochtergesellschaften sind Eigentümer und Betreiber der Infrastruktureinrichtungen am Chemiestandort Leuna. Die Geschäftstätigkeit der InfraLeuna ist in erster Linie darauf gerichtet, allen Standortunternehmen Infrastrukturdienstleistungen und -lieferungen zu günstigen und international wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen. Mit der Restrukturierung der kompletten Infrastruktur am Chemiestandort und der Übernahme des Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes wurden dabei in der Vergangenheit wichtige Entscheidungen für eine positive Entwicklung des Standortes Leuna getroffen.

Investitionspläne
„Wir sind auch für die nächsten Jahre zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird", so Andreas Hiltermann, Geschäftsführer der InfraLeuna, „weil verschiedene Standortfirmen Investitionsvorhaben derzeit realisieren oder diese angekündigt haben." Zuletzt hat z.B. Linde am Standort Leuna ein Prozessleitzentrum zur zentralen Steuerung mehrerer Luftzerlegungsanlagen in Europa eröffnet. Während der Eröffnungsfeier sagte der Vorstandsvorsitzende von Linde, Prof. Dr. Wolfgang Reitzle: „Leuna ist unser größter Gasestandort in Europa. Die Eröffnung unserer europäischen Fernschaltzentrale zeigt, dass wir auch weiterhin in die Zukunft dieses Standorts investieren."
Weiterhin wird Domo Caproleuna bis Ende 2013 etwa 100 Mio. € am Standort investieren. Der Schmierstoffhersteller Addinol Lube Oil erweitert derzeit seine Produktionsanlagen ebenso wie der Epoxidharz-Hersteller Leuna Harze. Desgleichen will auch Wepa Leuna, Hersteller von Hygienepapier, expandieren. Dazu solle der Standort Leuna ausgebaut werden, kündigten der Vorstandschef der WEPA Industrie Holding, Martin Krengel, und der Aufsichtsratsvorsitzende, Friedrich Merz, an.

F&E-Kompetenz
Schritt für Schritt steigert der Standort auch seine Forschungs- und Entwicklungskompetenz. Mit den knapper werdenden Ölreserven hat die chemische Industrie begonnen, sich nach geeignetem Ersatz für den fossilen Basisrohstoff umzuschauen. Dabei rücken auch nachwachsende Rohstoffe in den Fokus. Am Chemiestandort Leuna wird dafür ein Forschungszentrum, das Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse (CBP), errichtet. Es entsteht eine bisher einmalige Plattform zur Entwicklung neuer Verfahren der weißen Biotechnologie bis in produktrelevante Dimensionen mit direkter Anbindung an die chemische Industrie und an die kompetente Fraunhofer-Forschung. Nicht nur die hiesige Chemieindustrie knüpft große Erwartungen an dieses Vorhaben. „Ich bin mir sicher, dass das Fraunhofer CBP dem Chemiestandort Leuna zusätzliche Schubkraft im internationalen Wettbewerb bringt und neue Ansiedlungen fördern wird«, betonte Dr. Reiner Haseloff, Wirtschaftsminister in Sachsen-Anhalt, beim Spatenstich für das neue Fraunhofer-Zentrum.

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