Feinzerkleinerung von Holz

Bei der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen spielt nicht nur der Aufschluss, sondern auch die Zerkleinerung eine wesentliche Rolle. Eine optimierte, zielgerichtete Feinzerkleinerung hilft, die Ausbeute der Aufschlussverfahren zu steigern und den Energiebedarf für die Zerkleinerung signifikant zu senken. In einer Studie wurden die lignocellulosehaltigen Rohstoffe Fichte und Rotbuche in einer Schneidmühle und zum Vergleich in einer Hammermühle zerkleinert. Wie sich zeigte, nimmt die spezifische Zerkleinerungsenergie mit sinkendem Wassergehalt signifikant ab. Für die Zerkleinerung von Fichtenhackschnitzeln war eine höhere spezifische Zerkleinerungsenergie nötig als bei Rotbuche, vor allem bei hohem Wassergehalt. Hammermühlen sind für die Zerkleinerung von Holz mit hohem Wassergehalt nicht geeignet, erzielen bei geringem Wassergehalt jedoch höhere Zerkleinerungsgrade und höhere Feingutanteile bei einer ähnlich hohen spezifischen Zerkleinerungsenergie.

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DOI: 10.1002/cite.201500157
Moritz Eisenlauer,
Technische Hochschule Nürnberg
moritz.eisenlauer@th-nuernberg.de

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90489 Nürnberg
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