Packmittel: Anforderungen für die aseptische Abfüllung

Der VDMA-Arbeitskreis „Schnittstellenproblematik bei Aseptikanlagen" hat in einer neuen Veröffentlichung allgemeine Aspekte zusammengestellt, die bei Packmitteln für Abfüllmaschinen der VDMA-Hygieneklassen IV und V berücksichtigt werden sollten. Diese Abfüllmaschinen sind ausgelegt auf die rekontaminationsfreie Abfüllung kommerziell steriler Füllgüter. Dies bedingt nicht nur hohe Anforderungen an Abfüllmaschinen, deren Aufstellungsumfeld sowie die organisatorischen Abläufe, sondern auch an die zu befüllenden Packmittel sowie an Packhilfsmittel, die in Produktkontakt kommen können bzw. in den Sterilbereich des Maschineninnenraums dieser Abfüllmaschinen eingeschleust werden. Die neue Fachverbandsschrift formuliert allgemeine Hinweise für die Spezifikation von Qualitätsanforderungen für diese Packmittel und Packhilfsmittel. Dabei beschränkt sich die Fachverbandsschrift auf Aspekte, die die mikrobiologische Prozesssicherheit und die Stabilität des Abfüllprozesses betreffen. Zu beachten ist dabei, dass sich die Qualitätsanforderungen auf den Zeitpunkt der Bereitstellung an der Abfüllmaschine beziehen, weshalb es nicht ausreicht, allein Kriterien für die Wareneingangskontrolle zu definieren. Vielmehr sind auch Aspekte der innerbetrieblichen Packmittellogistik sowie die Auswirkung der Abfüllung vorgelagerter Bearbeitungsschritte (Formen, Reinigen, Entkeimen/Sterilisieren) zu betrachten. Die Fachverbandsschrift Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen Nr. 16/2010 wird unter www.vdma.org zum kostenlosen Download angeboten.

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