Compliance plus Wirtschaftlichkeit

Gempex berät Kunden bei GMP-Themen in Deutschland, in der Schweiz und in China

  • In CHEManager berichtet Gründer und Geschäftsführer Ralf Gengenbach über die bisherigen Erfahrungen und die künftigen ZieleIn CHEManager berichtet Gründer und Geschäftsführer Ralf Gengenbach über die bisherigen Erfahrungen und die künftigen Ziele

Gempex bietet GMP-Beratungs- und Ausführungsdienstleistungen an. Gegründet im Juni 2002 blickt das Unternehmen mit Sitz in Mannheim heute auf 15 Jahre GMP-Beratung in Deutschland zurück. Daneben gibt es seit 2007 eine Schweizer Niederlassung in Sisseln und seit 2014 ein eigenes Tochterunternehmen in China. In CHEManager berichtet Gründer und Geschäftsführer Ralf Gengenbach über die bisherigen Erfahrungen und die künftigen Ziele.

CHEManager: Herr Gengenbach, Gempex ist seit 15 Jahren als GMP Beratungshaus mit internationaler Ausrichtung auf dem Markt. Was macht die „GMP-Experten“ aus?

R. Gengenbach: Mit heute knapp 70 Mitarbeitern unterstützen wir die gesamte Life Sciences-Branche in allen Fragen rund um GMP. Unsere Mitarbeiter beraten, prüfen, optimieren und etablieren GMP-relevante Konzepte. Übrigens, das „ex“ in „Gempex“ steht nicht wie viele vermuten für „Experten“, sondern kommt vom englischen Begriff „execution“ für Ausführung. Denn wir beraten zwar die Unternehmen, führen aber die empfohlenen Maßnahmen auf Wunsch auch aus. Dass wir dies in Deutschland, der Schweiz und China tun, ist unser besonderes Differenzierungsmerkmal.

Wieso gerade die Kombination Deutschland – Schweiz – China?

R. Gengenbach: Die Standorte sind strategisch ausgewählt. Die Schweiz als deutschsprachiger Nachbar hat ja eine recht ausgeprägte pharmazeutische Industrie mit hohen Qualitätsansprüchen, die oft noch über den offiziellen GMP-Anforderungen liegen. Und China – auch wenn das Wachstum mittlerweile nicht mehr im zweistelligen Prozentbereich liegt – belegt heute bereits nach den USA Platz 2 des weltweiten Arzneimittelmarktes. Da gehen unsere westlichen Kunden hin, und wir gehen mit ihnen.

Seit wann sind Sie in der Schweiz aktiv und wie hat sich das Geschäft dort seitdem entwickelt?

R. Gengenbach: Gestartet haben wir mit ersten Aktivitäten und Projekten bereits 2005, damals jedoch noch von Deutschland aus.

Unsere Niederlassung haben wir offiziell 2007 zunächst in Laufenburg gegründet und sind dann nach Sisseln umgezogen, von wo wir den Schweizer Markt seitdem systematisch unterstützen. Unsere Niederlassung ist zwar „nur“ 10 Personen stark und es wäre wünschenswert – und der Markt erlaubt dies durchaus – wenn wir hier schon mehr Personen zählen würden. Man muss jedoch wissen, dass wir im GMP-Segment nicht so sehr auf Masse, sondern mehr auf Qualität und hochwertige Beratungsdienstleistungen ausgerichtet sind. Während Wettbewerber hier gerade für Big Pharma durchaus verstärkt als Personalverleiher agieren, haben wir uns in der beratungsintensiven Schweiz mehr auf das Consulting-Geschäft konzentriert. Und da benötigen sie gut ausgebildete, langjährig erfahrene und mit den Regularien gut vertraute GMP-Experten.

Wo liegen aktuell die Trends in den GMP-Fragestellungen?

R. Gengenbach: Im Trend liegt zum Beispiel noch immer das Thema der Reinigungsvalidierung und dort die Frage nach Ansätzen, dies pragmatisch aber zuverlässig und behördenkonform durchzuführen. Aber auch das in die Schlagzeilen geratene Thema der Datenintegrität beschäftigt uns zunehmend mehr, gerade auch im Zusammenhang mit der Computervalidierung. Und wenn auch nicht mehr ganz neu, dennoch stark im Trend ist das Thema, Qualifizierungen und Validierungen zu optimieren, die Konzepte einfacher, schneller und kostengünstiger zu machen. Zeit und Geld, welche die Pharmaindustrie in diese Themen investieren, sind heute nicht mehr unerheblich.

Effizienz und Wirtschaftlichkeit werden auch bei der GMP-Beratung immer wichtiger?

R. Gengenbach: Richtig, ich selbst blicke nun auf 30 Jahre Erfahrung zurück und sehe die Dinge heute mit anderen Augen, erkenne wo zu viel oder wo Unsinniges gemacht wird. Und diese Erfahrung, dieses Wissen gibt Gempex natürlich gerne weiter. Es ist quasi unser „Juwel“ und hilft unseren Kunden nicht nur, Inspektionen zu bestehen, sondern auch die Wirtschaftlichkeit zu verbessern.

Wohin wird die Reise bei Gempex gehen, was sind Ihre nächsten Pläne?

R. Gengenbach: Wir sehen noch viel Potenzial und haben aus diesem Grund ein Strukturprojekt eingeleitet. Dies beinhaltet zahlenmäßiges Wachstum und die Ausbreitung in weitere Länder, was aber nur Sekundäreffekte oder Notwendigkeiten sind. Das Hauptziel besteht darin, für unsere Kunden einen zuverlässigen GMP-Experten zu stellen, der kompetent, flexibel und vor allem schnell auf ihre Wünsche oder Nöte reagieren kann. Dabei wird es immer unser Ziel sein, unseren Kunden als Ergebnis nicht Papier, sondern Compliance plus Wirtschaftlichkeit zu bieten. Und das auch nicht nur bei einzelnen Projekten, sondern nach Bedarf dauerhaft, quasi als Marktbegleiter. So bietet Gempex seinen Kunden neben der erforderlichen Qualität auch die notwendige Sicherheit für alle Fragen der Compliance.

Um das zu erreichen, werden wir in den kommenden Jahren massiv in Know-how, Experten, Training und Ausbildung investieren und ein Umfeld schaffen, welches unsere Mitarbeiter die volle Motivation und Kreativität entfalten lässt. Es ist wie bei Wissenschaftlern, die Freiheit und Wohlfühlatmosphäre benötigen, um zu tollen Ergebnissen zu kommen. (mr)

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