Strategie & Management

Lean Challenge 2015

Was Olympischen Geist und Operational Excellence verbindet

16.03.2015 -

Wer beim olympischen Geist an die Jugend der Welt und das wichtige Dabeisein denkt, verkennt die Realitäten: Nur der Medaillenplatz zählt, richtig berühmt wird nur der Sieger, schon der Vierte bleibt ein Nobody.

Kommt Ihnen diese Situation aus Ihrem täglichen Arbeitsleben bekannt vor? Im Kampf um die Gunst der Käufer und um Marktpositionen wird sich kein Unternehmen freiwillig mit dem vierten Platz zufrieden geben. Auf dem Weg zur Spitze und zur Operational Excellence spielt das Lean Management eine wichtige Rolle.

Schlanke Prozesse - geschäftsübergreifend

Lean Management beschränkt sich nicht nur auf den Fertigungsprozess (Lean Production), sondern bezieht alle Geschäftsbereiche (Lean Administration) ein wie etwa die Instandhaltung (Lean Maintenance), Produktentwicklung (Lean Innovation), Vertrieb oder Auftragsabwicklung. Lean Management bedeutet „Werte ohne Verschwendung schaffen". Ziel ist es, alle Aktivitäten, die für die Wertschöpfung notwendig sind, optimal aufeinander abzustimmen und überflüssige Tätigkeiten zu vermeiden, um das Unternehmen profitabel zu führen und seine Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dass dieses nicht ohne die richtige Sicht auf den Markt und den  Kunden zu bewerkstelligen ist, bedarf keiner weiteren Erläuterungen.

Genaue Prozessdefinitionen und Schnittstellenbeschreibungen, klare Verantwortlichkeiten, frühes Reagieren auf Fehler und einfache Organisationsmethoden führen zu stabilen Prozessen, aus denen qualitativ hochwertige Produkte entstehen.

Quantifizierbare Veränderungsprozesse

Genauso wie der Weg zur olympischen Goldmedaille nur von Top-Athleten mit der richtigen Physis und Psyche (Mind-Set) zu meistern ist und exzellenter Trainer und Trainingsmethoden (Tool-Set) bedarf, ist der Weg zur Marktführerschaft und zur Operational Excellence eine Herausforderung, der man am besten mit externer Unterstützung begegnet. Der Blick auf die Stärken und Schwächen des eigenen Unternehmens ist aus neutraler Warte meist realistischer und eröffnet gezieltere Trainingsmethoden, als wenn man es auf eigene Faust versucht.

Wichtig beim Training ist, dass der Erfolg messbar wird (Goal-Set). Bei allen Veränderungsprozessen sollten Leistungsindikatoren zur Verfügung stehen. Sind diese zu Beginn eines Projektes nicht vorhanden, müssen sie in der ersten Projektphase generiert werden. Nut klare, quantifizierbare Ziele führen zu Transparenz und erlauben ein professionelles Projektmanagement.

Die Einführung und Weiterentwicklung von Lean Management bedeutet für die Organisation eine deutliche Veränderung, die gemanagt werden muss. Veränderungen können destabilisierend wirken und die Leistungsfähigkeit der Organisation beeinträchtigen. Change Management als Kompetenz aufzubauen, ist auf dem Weg zur Lean Organisation eine wichtige Aufgabe.

Lean Challenge

Weitaus schwieriger als im Sport ist dann die Ermittlung des Firmenranking, also das Benchmarking. Gibt es in den meisten Sportarten recht objektive Kriterien wie „Höher - Schneller - Weiter", so sind Firmenvergleiche eher diffizil und nicht unbedingt objektivierbar. Natürlich lassen sich Umsatz oder EBIT genau ermitteln und vergleichen, aber das sagt nicht unbedingt etwas über die Fitness am Markt und die Perspektiven eines Unternehmens aus.

Besonders motivierend ist es deshalb, wenn Lean Management Teams verschiedener Firmen sich praktisch im „sportlichen" Wettstreit messen können. Eine Gelegenheit hierzu bietet die „Lean Challenge 2015", die vom  15.-17. April 2015 von der Conor Troy Unternehmensberatung im Olympiastützpunkt in Heidelberg organisiert wird. Bei diesem  Netzwerk-Event werden Fach- und Führungskräfte der Branchen Chemie, Pharma und Konsumgüter zu den Themen Lean Management, Six Sigma, Total Productive Management (TPM) und Operational Excellence zusammengebracht, um praktische Erfahrungen auszutauschen, Kontakte herzustellen und Motivation für die Weiterentwicklung der jeweiligen Programme zu erzeugen.

Spitzensport als Vorbild

Durch die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Rhein-Neckar erfahren die Teilnehmer bei dieser Veranstaltung, welche Programme erforderlich sind, um Spitzensportler auf den Wettkampf in der Weltspitze vorzubereiten. Hieraus werden im Vergleich besondere Impulse für industrielle Programme abgeleitet. Olympia-Leistung zum Anfassen wird zusätzlich durch Mini-Workshops zu Disziplinen wie Boxen, Basketball, Tischtennis geboten. 

Im Rahmen der Veranstaltung bekommen die besten operativen Anwender von Lean, OpEx, KVP etc. der beteiligten Unternehmen die Chance, in vorher angemeldeten Unternehmens-Teams ihre Fähigkeiten aktiv unter Beweis zu stellen. Bei der Team-Challenge werden die typischen Herausforderungen der Industrie als spielerische Aufgaben im Rahmen eines freundschaftlichen Wettbewerbs untereinander ausgetragen. Und hier zählt dann doch das Ideal des olympischen Gedanken: Wer dabei ist, hat auf jeden Fall gewonnen.

 

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