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Merck erzielt im ersten Quartal profitables organisches Wachstum

15.05.2014 -

Merck erzielte im ersten Quartal 2014 ein organisches Wachstum der Umsatzerlöse von 3,7 %, das jedoch durch gegenläufige Währungseffekte in Höhe von 5,4 % überkompensiert wurde. Insgesamt ergab sich damit im ersten Quartal 2014 ein leichter Umsatzrückgang von rund 46 Mio € auf 2,6 Mrd € (Q1 2013: 2,7 Mrd €). Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg trotz gegenläufiger Währungseffekte und deutlich gesunkener Lizenz- und Provisionserlöse um 0,7 % auf 807 Mio €. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen konnte dabei abermals auf nunmehr 30,9 % gesteigert werden; sie lag somit sowohl höher als im Gesamtjahr 2013 als auch im Vorjahresquartal.

„Merck ist solide ins Jahr 2014 gestartet. Wir konnten unsere organischen Umsätze steigern, haben also mehr verkauft. Zudem haben wir an dem, was wir verkauft haben, mehr verdient. Gerade in einem herausfordernden Marktumfeld, wie wir es 2014 erwarten, zahlen sich nun unsere Kostendisziplin und die Wachstumsinitiativen quer über unsere Sparten hinweg aus", sagte Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der Merck-Geschäftsleitung.

„Für den weiteren Geschäftsverlauf des Jahres 2014 gehen wir davon aus, dass wir mit unserem ausbalancierten Geschäftsmodell Risiken abfedern und Chancen nutzen können. Allerdings werden wir weiterhin mit negativen Wechselkurseffekten konfrontiert sein. Verglichen mit dem Vorjahr wird zudem unser EBITDA vor Sondereinflüssen durch sinkende Lizenz- und Provisionserlöse belastet werden. Wir bleiben daher vorsichtig. Angesichts der erfolgreichen Übernahme von AZ Electronic Materials rechnen wir für 2014 allerdings dennoch mit einem moderaten Anstieg der Umsatzerlöse und des EBITDA vor Sondereinflüssen", so Kley.
Bei den Gesamterlösen verzeichnete Merck im ersten Quartal 2014 ein organisches Wachstum von 1,8 %, das durch negative Währungseffekte von 5,3 % überkompensiert wurde. Insgesamt gingen damit die Gesamterlöse der Merck-Gruppe um 3,5 % auf 2,7 Mrd € (Q1 2013: 2,8 Mrd €) zurück. Die Lizenz- und Provisionserlöse, die als Teil der Gesamterlöse ausgewiesen werden, fielen um 49,1 % auf 51 Mio € (Q1 2013: 100 Mio €). Ausschlaggebend für diesen starken Rückgang ist hauptsächlich der Wegfall von Lizenzerlösen in der Sparte Merck Serono.

Dennoch steigerte Merck das operative Ergebnis (EBIT) auf 468 Mio € (Q1 2013: 399 Mio €). Dies ist überwiegend dem stabilen operativen Geschäft, den im Vergleich zum Vorjahreszeitraum niedrigeren Sondereinflüssen sowie den mit unverminderter Konsequenz umgesetzten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung im Rahmen des Transformations- und Wachstumsprogramms „Fit für 2018" zu verdanken.
Nach der Bereinigung um Abschreibungen und Sondereinflüsse stieg auch die wichtigste Kennzahl zur Steuerung des operativen Geschäfts, das EBITDA vor Sondereinflüssen, leicht auf 807 Mio € (Q1 2013: 801 Mio €), woraus sich eine EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen von 30,9 % ergab (Q1 2013: 30,1%). Bereinigt um Sondereinflüsse stieg das Ergebnis je Aktie um 9,5 % auf 2,31 € (Q1 2013: 2,11 €).

Das Konzernergebnis steigerte Merck in den ersten drei Monaten des Jahres um 22,2 % auf 325 Mio € (Q1 2013: 266 Mio €), was zu einem Ergebnis je Aktie in Höhe von 1,50 € (Q1 2013: 1,22 €) führte. Der Business Free Cash Flow der Merck-Gruppe belief sich im ersten Quartal 2014 auf 684 Mio € (Q1 2013: 593 Mio €) und konnte damit um 91 Mio € beziehungsweise um 15,4 % erhöht werden. Während Merck zum Jahresende 2013 noch 307 Mio € an Nettofinanzverbindlichkeiten ausgewiesen hatte, konnte zum Ende des ersten Quartals eine Netto-Cash-Position in Höhe von 7 Mio € berichtet werden. Merck war somit schuldenfrei.